
6. März 1831
Friedrich Christian Karl von Bodelschwingh wird als sechstes Kind von Charlotte und Ernst von Bodelschwingh in Haus Marck im Tecklenburger Land/Westfalen geboren.
1842
Ernst von Bodelschwingh wird vom König Friedrich Wilhelm IV. als Finanzminister nach Berlin berufen und sein Sohn Friedrich besucht das Joachimsthaler-Gymnasium. Er wird ein Spielgefährte des preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm.
1848
Die Revolution bricht aus und Ernst von Bodelschwingh muss mit 54 Jahren als Minister zurücktreten. Die Familie siedelt ins westfälische Velmede über.
1849
Friedrich macht in Dortmund Abitur und studiert ein Semester lang Botanik in Berlin und erlernt Landwirtschaft auf den Rittergütern Kienitz und Wollup im Oderbruch.
1854
Vater Ernst von Bodelschwingh stirbt. Friedrich beschließt Missionar zu werden und beginnt das Studium der Theologie in Basel.
1858
Friedrich besteht das Examen der Theologie in Münster. Er wird Prediger der Evangelischen Gemeinde Augsburger Konfession in Paris.
1859 – 1863
als Pfarrer in Paris
1861
Friedrich heiratet seine Cousine Ida von Bodelschwingh.
1864
Friedrich wird Gemeindepfarrer in Dellwig.
1869
Die ersten vier Kinder sterben an Diphterie. Geburt des Sohnes Wilhelm.
1872
Friedrich von Bodelschwingh wird Vorsteher der Rheinisch-Westfälischen Epileptischenanstalt und des Diakonissenhauses in Bielefeld. Geburt des Sohnes Gustav.
1874
Die Epilepsieanstalt bekommt den Namen Bethel. Geburt der Tochter Frieda.
1877
Gründung der Diakonenbruderschaft Nazareth. Geburt des Sohnes Friedrich.
1882
Gründung der Arbeiterkolonie Wilhelmsdorf bei Bielefeld.
1899
Gründung der Tochterkolonie Freistatt im Diepholzer Moor.
1903 – 1907
Abgeordneter im Preußischen Landtag, Berlin.
1905
Gründung der Arbeiterkolonie Hoffnungstal bei Berlin
2. April 1910
Friedrich von Bodelschwingh stirbt nach mehreren Schlaganfällen in Bethel.
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Glaubenskraft, Beharrlichkeit und Charisma
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