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Mit Software für den Beruf trainieren

Neben solchen Programmen für den medizinischen Einsatz umfasst die Kooperation auch das Training beruflicher Fähigkeiten. In dem Projekt „Act“ (Adaptive Cognitive Training) geht es darum, wie die Technik Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen in ihrer Arbeit unterstützen kann. Das Projekt läuft von 2015 bis 2018. Angehende Gastronomie-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lernen mit einem Computerprogramm, zu unterscheiden, welche Arbeitsschritte für ihre Tätigkeit wichtig sind.

Hintergrund ist, dass Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen oft Arbeitsabläufe durcheinander bringen und zum Beispiel vergessen, das Wechselgeld herauszugeben, wenn sie für eine Ware kassiert haben. Die Software zeigt individuelle Probleme und Fortschritte von Personen an, die für eine Tätigkeit qualifiziert werden. Künftig soll ein virtueller Avatar den Nutzern Tipps geben, wie sie ihr Vorgehen verbessern können. CITEC-Forscher haben die Software entwickelt. Angewandt wird sie momentan in einer Cafeteria und einer Gärtnerei von proWerk.

Auch im Innovationscluster KogniHome spielen Trainings und Bewegungsanregungen eine Rolle. Ein persönlicher virtueller Trainer soll die Bewohner – egal, ob mit oder ohne Beeinträchtigung – ermuntern, sich regelmäßig zu bewegen. Dafür bietet er unter anderem Fitnesstrainings an, die die individuellen Bedürfnisse berücksichtigen.

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