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Immanuel Schkade ist einer der letzten Zivildienstleistenden in Bethel

Menschlich wertvoller Blick hinter die Kulissen

Puls, Blutdruck und Temperatur messen, Infusionsflaschen austauschen, Medikamente anreichen oder bei der täglichen Köperhygiene helfen – Immanuel Schkade gefallen die vielfältigen Tätigkeiten in der Unfallchirurgie des Ev. Krankenhauses Bielefeld. Für den 23-Jährigen passt der Zivildienst in dem Betheler Krankenhaus ideal zu seiner Berufswahl.

„Die Arbeit hier in der Pflege in der Unfallchirurgie gibt mir wertvolle Einblicke, weil ich anschließend Medizin studieren will und so bereits eine Blick hinter die Kulissen werfen kann“, sagt er. Und einen praktischen Nebeneffekt habe der Dienst auch: „In den ersten vier Semestern muss ich ein Krankenpflege-Praktikum absolvieren. Dafür kann ich mir den Zivildienst anrechnen lassen“, freut sich der junge Bielefelder.

 

Neben seinen medizinischen Interesse ist es vor allem der menschliche Umgang mit Patienten wie Brian Somers, der Immanuel Schkade für seinen Zivildienst motiviert.
Neben seinen medizinischen Interesse ist es vor allem der menschliche Umgang mit Patienten wie Brian Somers, der Immanuel Schkade für seinen Zivildienst motiviert.

Am 15. Mai endet für Immanuel Schkade der sechsmonatige Zivildienst in Bethel. Bis dahin möchte er noch möglichst viele praktische Erfahrungen sammeln – besonders im engen Umgang mit kranken und hilfebedürftigen Menschen. Immanuel Schkade gehört zu den letzten 54 Zivildienstleistenden innerhalb der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Mit ihm wird sich der Kreis zu den ersten Zivildienstleistenden in Deutschland schließen, denn in Bethel wurde Zivildienstgeschichte geschrieben. Hier traten im April 1961 die ersten Zivildienstleistenden der Bundesrepublik ihren Dienst an.

Die große Dankbarkeit der Patienten in der Unfallchirurgie bewegt Immanuel Schkade und bestärkt den jungen Bielefelder, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Bethel will auch in Zukunft nicht auf junge Menschen mit sozialer Motivation verzichten, die wie Immanuel Schkade einen bedeutenden Beitrag für die Gesellschaft und die diakonische Arbeit Bethels leisten.  „Wir brauchen weiterhin ihren jugendlichen Schwung und ihre Innovationskraft“, würdigt Pastor Ulrich Pohl die große Bedeutung des Zivildienstes.

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