Donnerstag, 23. Dezember 2010

Die aktuelle Ausgabe: DER RING im Januar 2011

Seit Frühjahr 1961 gibt es den Namen DER RING.

Die Chefredakteure: Pastor Hermann Wilm, Bernhard Gramlich, Manfred Hellmann und Jens U. Garlichs. Fotos: Paul Schulz
Im Jahr 2011 feiert DER RING seinen 50. Geburtstag. Seit 1961 ist die Zeitschrift der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel regelmäßig monatlich erschienen, mit wenigen Ausnahmen. Der RING damals und der RING heute haben formal wenig gemein: Die Gestaltung war eine völlig andere, und auch der heutige Name fehlte am Anfang noch.
„Der RING macht die Arbeit in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel transparent“, betont Bethels Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl. Die Monatszeitschrift sei ein verbindendes Medium zwischen den einzelnen Bethel-Einrichtungen an mittlerweile über 240 Standorten. Dabei habe der RING erfolgreich die Gratwanderung bestanden, eine Zeitschrift sowohl für intern Interessierte als auch für die Öffentlichkeit zu sein. „Und immer wieder ist er Referenzobjekt in Kirche, Diakonie oder Sozialpolitik“, so Pastor Pohl.
Im Jahr 1960 hatte Pastor Hermann Wilm, Leiter der späteren Teilanstalt Bethel, die Initiative für das „Mitteilungsblatt“ ergriffen; im Januar des Folgejahres erschien die erste Ausgabe mit vier Seiten unter seiner „Schriftleitung“. Von Beginn an sollte die neue Veröffentlichung monatlich erscheinen. Bereits die dritte Ausgabe im März 1961 trug dann den Titel „DER RING“, Diakon Werner Pöschel, der damals die Grafische Werkstatt in Bethel leitete, hatte ihn gestaltet. Zunächst erschien das Blatt ohne Abbildungen. Erst in der Februarausgabe 1964 tauchten die ersten Schwarz-Weiß-Fotos auf.
Durch die Jahre bis heute wurde die Bethel-Zeitschrift immer wieder inhaltlich und optisch weiterentwickelt. Geblieben ist das besondere, im Vergleich zu anderen Zeitschriften, kleinere Hochformat und der Name. Im April 1969 ziert erstmals ein Bild die Titelseite. Der Journalist Bernhard Gramlich hatte gerade die Redaktion übernommen, und es erschien die 100. Ausgabe. Mit ihm begann auch die Betheler Tradition, die Stelle des Leiters der Pressestelle mit einen gelernten Journalisten zu besetzen.
Farbbilder gibt es erst seit 2001 im RING, zunächst nur auf dem Titelblatt. Zum 50. Geburtstag 2011 haben Herausgeber und Redaktion beschlossen, alle Bilder – mit Ausnahme historischer Fotos – in Farbe zu drucken und kleine Verbesserungen in der Gestaltung vorzunehmen. Sonst soll der RING aber bleiben wie er ist, ein journalistisches Qualitätsprodukt aus dem Dankort, das die Vielfalt der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel abbildet.