Montag, 30. April 2012

Karin Schott arbeitet an ihrem Kunstwerk.

Die Künstler stellen ihre Werke im Melanchthon-Kirchenzentrum aus.

Birgit Leiser wurde von der Fotografin Gesine Schulte porträtiert. Fotos: Reinhardt Elbracht
Einblicke in die Entstehungsprozesse
Das Kunstprojekt „Die Heiterkeit des Seins“ ist eine Kooperation der Mitarbeiter und Bewohner des Hauses Von-der-Tann-Straße und dem Körner Kultur- und Kunstverein. Die aus dieser Zusammenarbeit entstandenen Kunstwerke werden nun im Kirchenzentrum der Melanchthon-Gemeinde in Dortmund ausgestellt und können noch bis zum 8. Juni angesehen werden.
Das Besondere dieser Ausstellung ist, dass neben den Kunstwerken die Künstler selbst im Mittelpunkt stehen. Die Fotografin Gesine Schulte vom Körner Kultur- und Kunstverein begleitete die Teilnehmer des Projektes „Die Heiterkeit des Seins“ mit der Kamera, sodass den Besuchern einzigartige Einblicke in die Entstehungsprozesse der Kunstwerke gewährt werden. Gesine Schulte fing in ihren Fotos die Leidenschaft und Intensität ein, mit der die Künstler aus unterschiedlichen Materialen wie Lehm, Ton oder Filz ihre Werke kreierten. Die Ausstellung verbindet gestalterische und fotografische Elemente und präsentiert sowohl Kunstwerke als auch Portraits der Künstler.
Das Haus Von-der-Tann-Straße ist eine stationäre Wohneinrichtung für Männer und Frauen mit geistiger Behinderung und komplexen Mehrfachbehinderungen. Die zu Bethel.regional gehörende Einrichtung bietet unterschiedliche kreative Angebote und organisierte im vergangenen Jahr eine Kunstausstellung, die das Interesse des Körner Kultur- und Kunstvereins weckte. Mittlerweile hat sich eine enge Kooperation entwickelt.
Die Ausstellung ist dienstags, donnerstags und freitags von 9 bis 15 Uhr und mittwochs von 15 bis 18 Uhr in dem Melanchthon Kirchenzentrum, Melanchthonstraße 6 in Dortmund zu sehen.