Freitag, 17. Dezember 2010

Über viel Platz und gute klimatische Verhältnisse im Archiv freuen sich Kerstin Stockhecke, Leiterin des Betheler Hauptarchivs, und Dr. Jens Murken, EvKW-Archivleiter.

Der moderne Archivkomplex am Bethelplatz. Fotos: Paul Schulz
Die Archive der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und der Evangelische Kirche von Westfalen haben jetzt am Bethelplatz in Bielefeld einen modernen Archivbau bezogen. Das Gebäude beherbergt neben dem Magazin (Lager) einen Lesesaal, Ausstellungsflächen, Seminarräume und Büros für 20 Mitarbeitende. Insgesamt 22 laufenden Kilometer Archivgut bietet das neue kirchlich-diakonische Archivzentrum im ehemaligen Kaufhaus Ophir Platz.
Das Hauptarchiv Bethel dokumentiert die Geschichte Bethels seit 1867. Leiterin Kerstin Stockhecke freut sich über die deutlich besseren räumlichen Bedingungen in dem umgebauten Gebäude und dem neuen Anbau für das Magazin. „In dem Magazin-Neubau haben wir auf 400 Quadratmetern mehr Platz und gute klimatische Verhältnisse – 18 Grad und etwa 50 Prozent Luftfeuchtigkeit. Das ist ideal und wichtig für den Erhalt der teilweise sehr alten Dokumente“, so die Archivarin.
Bei den wissenschaftlichen Nutzern der Archive handelt es sich um Familienforscher (Genealogen), Studierende, Hochschullehrer, Pfarrer und Heimatforscher. Die acht Millionen Baukosten des Null-Emissions-Hauses teilen sich die Landeskirche und die v. Bodelschwinghschen Stiftungen je zur Hälfte.