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10.03.2014

Pastor Alex Funke
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Pastor Alex Funke

100. Geburtstag von Pastor Alex Funke

Bethel in Zeiten des Umbruchs

Das Leben der in Bethel betreuten Menschen hat sich in keiner Amtszeit eines Anstaltsleiters so verändert wie in der von Pastor Alex Funke, der seinen Dienst 1968 antrat. In dem Jahrzehnt seiner Tätigkeit modernisierte er die Anstalten durchgreifend. Am 10. März 2014 wäre Alex Funke, der 2003 in Bielefeld-Bethel starb, 100 Jahre alt geworden.

Als Alex Funke die Anstaltsleitung angeboten wurde, gab es noch die alten Strukturen mit dem Hauselternprinzip und hierarchischen Umgangsformen mit Bewohnern und Personal. Für Funke – aber auch für etliche Bethel-Mitarbeiter – stand fest, dass sich dies angesichts der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklungen ändern musste, wollte Bethel zukunftsfähig sein. Unter seiner Federführung wurden neue Strukturen erarbeitet, die unter anderem zu einer Fortbildungsoffensive für Mitarbeiter und zur Ablösung der hierarchischen Strukturen durch Teamarbeit führte. Für die Bethel-Bewohner brachten diese Reformen individuellere Wohnformen, die Aufhebung der Geschlechtertrennung, mehr Selbstständigkeit und Entscheidungsfreiheiten. Die in vielen Häusern noch existierenden Stationen werden in kleine Wohngruppen umgewandelt, in denen bessere Besuchs- und Begegnungsmöglichkeiten vorhanden sind.

In Bethel wird der 100. Geburtstag von Pastor Alex Funke am 10. März 2014, 15 Uhr, mit einer Gedenkveranstaltung im Saal der Neuen Schmiede, Handwerker Str. 7, 33617 Bielefeld, begangen. An diesem Nachmittag berichten der Bielefelder Historiker Professor Dr. Matthias Benad sowie der Sohn von Pastor Alex Funke, Pfarrer i.R. Johannes Gerrit Funke, aus dem Leben des prägenden Anstaltsleiters.

Fotos: Bethel

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