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08.08.2016

Autismus-Ferienprogramm

Autismus-Ferienprogramm

In der Mamre-Patmos-Schule hätte es erwartungsgemäß eigentlich ruhig zugehen müssen – kein Unterricht, keine Schüler, keine Lehrer, Schulferien eben. Zwei Wochen lang war davon aber nichts zu spüren: In den weitläufigen Räumlichkeiten fand das Betheler Autismus-Ferienprogramm statt.

Klaras Element ist das Wasser. Hier kommt das lebhafte Mädchen zur Ruhe.
Klaras Element ist das Wasser. Hier kommt das lebhafte Mädchen zur Ruhe.
Steffen geht mit Tabea Strate zu einer Baustelle. Dort will er einen Bagger beobachten.
Steffen geht mit Tabea Strate zu einer Baustelle. Dort will er einen Bagger beobachten.
Chiara übt in der Sporthalle mit Betreuerin Wiebke Müller-Cleve das Balancieren.
Chiara übt in der Sporthalle mit Betreuerin Wiebke Müller-Cleve das Balancieren.

In diesem Sommer nahmen 19 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 19 Jahren teil. Sie konnten selbst bestimmen, was sie machen wollten, und wurden bei ihren Aktivitäten von einer eigenen Betreuerin oder einem Betreuer begleitet. Vom Besuch des Hallenbades über Tischfußball bis zu Ausflügen in die nähere und weitere Umgebung und Plantschen im Wasserraum war alles dabei, was Spaß machte. Die 1:1-Betreuung übernahmen Auszubildende sozialer Berufe oder Studenten aus dem Bereich der Sozialen Arbeit als ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Das Ferienprogramm leiteten Shunyam Murmann vom Betheler Fachdienst Autismus und Mamre-Patmos-Lehrerin Silja Nurmse.

Aaron liebt das Schaukeln – ganz besonders, wenn seine Betreuerin Alina Born ihm ordentlich Schwung gibt.
Aaron liebt das Schaukeln – ganz besonders, wenn seine Betreuerin Alina Born ihm ordentlich Schwung gibt.
Marcel George liefert sich mit seiner Betreuerin Jacqueline Dallmann einen spannenden Wettkampf.
Marcel George liefert sich mit seiner Betreuerin Jacqueline Dallmann einen spannenden Wettkampf.
Federica braucht eine Pause. Gerade noch ist sie mit Sabine Kugis auf dem Trampolin auf und ab gesprungen.
Federica braucht eine Pause. Gerade noch ist sie mit Sabine Kugis auf dem Trampolin auf und ab gesprungen.

Die Betheler Förderschule bietet für das Ferienprogramm ausreichend Platz, um auf alle Kinder und Jugendlichen individuell eingehen zu können. Die einen sind lieber für sich allein, die anderen auch gerne mit anderen zusammen. Außerdem stehen besondere Einrichtungen zur Verfügung, wie die Schulküche, die Sporthalle, ein Snoezelen-Raum oder der Wasserraum. Organisiert wird das Ferienprogramm seit 15 Jahren vom Betheler Fachdienst Autismus. Er arbeitet hierfür mit den Betheler Familienorientierten Diensten Bielefeld, Herford und Gütersloh zusammen. Das Angebot ist auch für Kinder und Jugendliche offen, die nicht durch Bethel betreut werden.

 

Fotos: Reinhard Elbracht

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