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25 Jahre Mauerfall in Berlin

Bethel-Ballonpaten an der "Lichtgrenze"

6880 leuchtende Luftballons erinnerten zum 25. Jahrestag am 9. November 2014 an den Fall der Berliner Mauer – und 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher Betheler Einrichtungen in Berlin und Brandenburg waren als Ballonpaten Teil der 15 Kilometer langen Lichtinstallation. Sie ließen ihre Ballons gegenüber dem Haus Lazarus an der Bernauer Straße in den Abendhimmel aufsteigen.

Ab 19 Uhr stiegen die Ballons in einer spektakulären Gemeinschaftsaktion auf. Die Betheler-Ballon-Paten waren gegen 19.45 in ihrem Abschnitt an der Reihe. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten Statements verfasst, in denen sie ihre Erinnerungen und Wünsche formulierten – zum Beispiel: „Keine trennenden Mauern mehr auf dieser Welt und auch nicht in den Köpfen der Menschen“ oder „Zum Gedenken an alle Menschen, die an der Mauer ihr Leben verloren haben und an alle, die unter den Folgen des DDR-Regimes noch heute leiden“. Die Ballons markierten den ehemaligen Mauerverlauf. Die visuelle Kraft der Installation sollte die Brutalität der Mauer in Erinnerung rufen.

Lazarus-Ballonpaten an der Lichtgrenze
Vom Dachrundgang des Hauses Lazarus aus bot sich den Besucherinnen und Besuchern ein eindrucksvoller Blick auf die „Lichtgrenze“ entlang der Mauerreste.
Lazarus-Ballonpaten an der Lichtgrenze
Die Gedenkstätte vor dem Haus Lazarus (im Hintergrund) war deutlich stärker besucht, als an gewöhnlichen Tagen.
Lazarus-Ballonpaten an der Lichtgrenze
Das Mauercafé war ein beliebtes Ziel vieler Jubiläums-Besucher für eine kurze Pause.
Lazarus-Ballonpaten an der Lichtgrenze
Auch am Tage zogen der Abschnitt der „Lichtgrenze“ und die Gedenkstätte an der Bernauer Straße bereits viele Menschen an.
Lazarus-Ballonpaten an der Lichtgrenze
Über insgesamt 15 Kilometer streckte sich die Lichtinstallation entlang des ehemaligen Mauerverlaufs.
Lazarus-Ballonpaten an der Lichtgrenze
25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lazarus-Diakonie beteiligten sich in ihrem Abschnitt an der „Lichtgrenze“.

Das Mauercafé im Haus Lazarus hatte an diesem Abend länger als sonst geöffnet. Gedenkfeier-Besucher waren eingeladen, bei Führungen Einblicke in die Seniorenpflegeeinrichtung im Haus zu gewinnen. Vom Dachrundgang aus bot sich ihnen ein eindrucksvoller Blick auf die „Lichtgrenze“ und die gegenüberliegende Mauer-Gedenkstätte. Begleitet wurde die Aktion im Abschnitt der Bernauer Straße vom Lazarus-Posaunenchor.

Fotos: Gunnar Kreutner

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