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31.08.2016

Pastor Ulrich Pohl

Gutes wirtschaftliches Ergebnis, großzügige Unterstützung

Eine positive Bilanz zog der Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel heute bei der Vorstellung des Jahresberichtes 2015/16 vor der Presse. Bethels Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl und Finanzvorstand Dr. Rainer Norden zeigten sich zufrieden mit dem positiven Jahresergebnis für 2015 in Höhe von 6,95 Millionen Euro. „Damit haben die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel ein befriedigendes wirtschaftliches Ergebnis erreicht“, betonte Dr. Rainer Norden. Dieses Ergebnis werde vollständig in die diakonische Arbeit Bethels reinvestiert.

Prof. Dr. Günther Wienberg (v.l.), Pastor Ulrich Pohl und Dr. Rainer Norden aus dem Bethel-Vorstand ziehen Bilanz.
Prof. Dr. Günther Wienberg (v.l.), Pastor Ulrich Pohl und Dr. Rainer Norden aus dem Bethel-Vorstand ziehen Bilanz.

Im vergangenen Jahr hat Bethel rund 230.000 Menschen behandelt, betreut, gepflegt, gefördert oder ausgebildet; die Gesamterträge/Umsatz sind leicht angestiegen gegenüber dem Vorjahr auf 1,1 Milliarden Euro (ein Plus von gut 4 Prozent). Ebenso leicht gewachsen ist die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 17.997 (ein Plus von 2,5 Prozent). Pastor Ulrich Pohl dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement für die von Bethel unterstützten Menschen; unter schwieriger werdenden Rahmenbedingungen hätten sie hervorragende Arbeit geleistet.

Bethel ist inzwischen an ca. 270 Standorten in 8 Bundesländern mit Einrichtungen und Diensten vertreten. Bethels stellvertretender Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Günther Wienberg betonte, die Regionalisierung der Angebote für Menschen mit Behinderungen sei im Sinne der Inklusion weiter vorangetrieben worden: „Dabei geht es um wohnortnahe Unterstützung und Versorgung  von Menschen mit Behinderungen im Stadtviertel.“ In den Ortschaften Bethel und Eckardtsheim in Bielefeld seien in den vergangenen gut 20 Jahren rund 1.700 stationäre Plätze abgebaut und zumeist in verschiedene Regionen in NRW verlagert worden. So seien gesellschaftliche Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderungen besser möglich.

Für die diakonische Arbeit erhielt Bethel 2015 Spenden und Nachlässe aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus in Höhe von 49,6 Millionen Euro. Die Gesamtsumme der Spenden und Nachlässe ist um rund 11,5 Prozent höher als im Vorjahr, auch aufgrund deutlich höherer Nachlässe. Dankbar unterstrich Pastor Ulrich Pohl, wie wichtig die großherzige Unterstützung durch Freunde und Förderer für Bethel ist. Sie ermöglichten vielfach besondere Angebote und Investitionen zum Wohle der Menschen, für die Bethel da ist. 

Fotos: Reinhard Elbracht

Bethel-Jahresbericht 2015/16 als Download

 
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