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Eingangstor zu beruflicher Teilhabe mit 90 Plätzen

Bildungszentrum Schopf eröffnet

Das Betheler Bildungszentrum Schopf an der Brokstraße in Bielefeld wurde heute (30. März 2011) offiziell eröffnet. Über 30 000 einzelne Geldspenden haben das Projekt ermöglicht, das ausschließlich mit 4,1 Millionen Euro aus Spendenmitteln finanziert wurde. In dem neuen Bildungszentrum werden junge Menschen mit Behinderung so gefördert und ausgebildet, dass sie trotz ihrer Beeinträchtigungen eine Arbeit ausüben können und möglichst eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt finden.

Für Bethels Vorstandsmitglied Dr. Rainer Norden ist das neue Bildungszentrum ein gutes Beispiel für „die enorme Bedeutung von bürgerschaftlichem Engagement“. „Wir brauchen für Bethel auch in Zukunft diese Bereitschaft, zumal die finanziellen Rahmenbedingungen schwieriger werden“, sagte Dr. Norden bei der Eröffnung und in Anwesenheit von Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen. Bethel kümmere sich vermehrt um den Aspekt der Bildung und entspreche damit nicht zuletzt der UN-Konvention für die Belange von Menschen mit Behinderung und der Forderung nach „Inklusion“ auf dem Arbeitsmarkt.

Pit Clausen betonte, dass man beim Thema Bildung alle Menschen mitnehmen müsse und sich nicht nur auf die Leistungsträger und die Leistungsstarken konzentrieren dürfe. „Ich sehe es als wichtige kommunale Aufgabe an, Teilhabe für alle zu schaffen“, so der Oberbürgermeister.

Bildungszentrum Schopf eröffnet
Bildungszentrum Schopf eröffnet
Bildungszentrum Schopf eröffnet
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In der neuen Einrichtung von Bethel proWerk werden die jungen Menschen befähigt, am Arbeitsprozess teilzunehmen. Gleichzeitig sollen sie eine anregende und befriedigende Beschäftigung haben. „Bildung ist der wichtigste Rohstoff für ein gelingendes Leben, für innere und äußere Freiheit“, sagte proWerk-Geschäftsführer Raimund Klinkert. Das gelte im Besonderen für Menschen mit Behinderung. In dem neuen Haus könne das Fundament für ein zufriedenstellendes Leben gelegt werden, zu dem auch Arbeit gehöre.

90 junge Menschen mit Behinderung werden im Bildungszentrum Schopf nach ihrem Schulabschluss – in der Regel an einer Förderschule – ausgebildet. In der Einrichtung finden sowohl die praktische als auch die theoretische Qualifizierung in zahlreichen Berufsfeldern statt. Das Spektrum reicht von „Lehrwerkstätten“ bis hin zu Bildungsgängen in der neuen „Web-Welt“. Die entsprechenden Arbeitsfelder sind: Holz- und Metallbereich, Gastronomie, Hauswirtschaft, Industriemontage, Lager und Logistik, Verwaltung, Dienstleistungen. Dabei geht es nicht um eine klassische Berufsausbildung im dualen System. Die ist nur in wenigen Fällen nach der Qualifizierung im Bildungszentrum möglich.

Einen wesentlichen Spendenbeitrag für das Projekt hat das Ehepaar Gerda und Rolf Schopf aus Achim bei Bremen geleistet. Ihr Beitrag und ihre langjährige Unterstützung Bethels bei vielen anderen Projekten wurden mit der Namensgebung „Bildungszentrum Schopf“ gewürdigt.

Wir danken allen Freunden und Förderern für ihre Unterstützung.



Fotograf: Paul Schulz

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