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Europäischer Protesttag in Bielefeld

„Inklusion – Dabei sein! Von Anfang an!“

– unter diesem Motto machen am „Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ (5. Mai) zahlreiche Veranstaltungen auf die besonderen Lebenssituationen von Menschen mit Behinderung aufmerksam. In Bielefeld sollen viele Aktionen die Bürger sensibilisieren für Probleme und Nöte, aber auch zeigen, dass ein gutes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung möglich ist. 

Das Zentrum des Protesttags ist der Jahnplatz und die angrenzenden Straßen. Neben den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel sind hier viele andere soziale Dienste, Einrichtungen und Vereine in Bielefeld aktiv. Schirmherr der Veranstaltung ist Oberbürgermeister Pit Clausen, der gemeinsam mit Wolfgang Baum, Vorsitzender des Behindertenbeirats der Stadt Bielefeld, um 12 Uhr auf dem Jahnplatz die Veranstaltung offiziell eröffnet.  

An einer Rollstuhl-Rallye nehmen unter anderem der Sozialdezernent der Stadt Bielefeld, Tim Kähler, der Landtagsabgeordnete Günter Garbrecht und die Lokalpolitikerin Hannelore Pfaff teil. Sie werden in der Innenstadt mit verschiedenen Aufgaben konfrontiert, etwa mit dem Besuch der Behindertentoilette auf dem Alten Markt. Später berichten sie auf der Jahnplatzbühne von ihren Erfahrungen mit alltäglichen Hindernissen und Stolpersteinen. 

Der europaweite Protesttag findet bereits seit 1991 immer am 5. Mai statt. Die Veranstalter fordern eine konkrete Umsetzung der UN-Behindertenkonvention, die Förderung eines gleichberechtigten Zusammenlebens aller Menschen sowie die Berücksichtigung der Belange behinderter Menschen bei allen lokalpolitischen Entscheidungen.

Fotografen: Paul Schulz und Reinhard Elbracht

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