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Gewichtige Spende aus Sinzig

Fünf Zentner Briefmarken für Bethel gesammelt

Sie sind quadratisch oder rechteckig und meist mit bunten Bildern verziert. Die Rede ist von Briefmarken. Millionen von Menschen sammeln sie weltweit. Viele deutsche Sammler bedienen sich dazu der Kiloware aus den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Das erhöht den Reiz – denn niemand weiß vorher, welche Raritäten sich wohl in den Tüten befinden werden. Das diakonische Unternehmen mit Sitz in Bielefeld ist wiederum auf Freunde und Förderer angewiesen, die immer wieder Briefmarken spenden. Besonders viel Unterstützung kommt seit einigen Jahren aus Sinzig.

Mit einem Sammelkarton auf der Kölner Bildungsmesse „Didacta“ fing es an: Einen solchen nahm der Sinziger VHS-Leiter Johannes Büchel im August 2005 am Informationsstand der Öffentlichkeitsarbeit Bethel mit und stellte ihn im Rathaus auf. Regelmäßig erinnert die Stadt Sinzig in der Presse daran, dass hier Briefmarken für Bethel gesammelt werden. Insgesamt gibt es so viele Sammler für den guten Zweck, dass Bethel davon 125 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung unterhalten kann; viele davon in der hausinternen Briefmarkenstelle, wo die Pakete geleert und die Briefmarken vorsortiert werden.

Seit fünf Jahren sammeln viele Privatpersonen, aber auch Kindergärten, Schulen und Firmenbüros Marken und liefern sie regelmäßig im Rathaus ab. Besonders freut sich Johannes Büchel auch, wenn ab und zu der Anruf kommt: „Wir haben da eine nicht mehr benötigte Briefmarkensammlung und möchten, dass sie einem guten Zweck zugute kommt.“ Da sind schon komplette Sammlungen deutscher Ersttagsbriefe, Markensammlungen mit Weihnachtsmotiven, Sammlungen mit Schmetterlingsmotiven und den Bildern internationaler Königshäuser abgegeben. Selbstverständlich werden die Sammlungen bei älteren Mitbürgern auch abgeholt.

„Mein Mann hat mehr als fünf Jahrzehnte gesammelt, und er hätte Freude daran, wenn die Marken nun wieder zu Sammlern kommen und dabei auch noch Menschen mit Behinderung helfen“, so eine ältere Dame, die sich bei der Stadt gemeldet hatte. Sage und schreibe 15 Alben konnte sie aus dem Nachlass ihres Ehemannes zur Verfügung stellte – alle akribisch sortiert und gekennzeichnet.

„Letzte Woche ging ein weiteres Paket Richtung Bethel auf die Reise. Damit ist der fünfte Zentner voll“, freut sich Johannes Büchel, der den Kolleginnen und Kollegen vom Bürgerbüro dankt. Hier werden die Spenden versandfertig gemacht und schließlich auf den Weg gebracht.

Die Briefmarkenstelle Bethel finden Sie auch im Internet:
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Fotos: Bethel

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