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16.01.2015

Heli-Deck in Aktion

Neuer Hubschrauberlandeplatz auf Haus Gilead I nimmt Regelbetrieb auf

Der neue Hubschrauberlandeplatz des Ev. Krankenhauses Bielefeld (EvKB) auf dem Haus Gilead I geht in Betrieb. Seit gestern (15.1.) bringt die Luftrettung schwerstverletzte Patienten über das neue Heli-Deck zur Zentralen Notaufnahme (ZNA) in die Klinik. Vom „Heli-Deck“ geht es im Fahrstuhl direkt bis zum Schockraum im Erdgeschoss der Klinik. Der Transport für schwerkranke oder schwerstverletzte Patienten, bei dem jede Minute zählt, verkürzt sich jetzt von der Landung bis zum Ankommen im Schockraum von 15 auf nur noch 5 Minuten.

Heli-Deck
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Heli-Deck
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Heli-Deck

Die Abnahmen durch das Bauamt der Stadt Bielefeld, die Bezirksregierung Münster, durch einen Luftfahrtsachverständigen und durch die Feuerwehr der Stadt Bielefeld sind abgeschlossen. Auch die Abläufe im Krankenhaus, die für den Patiententransport vom Heli-Deck bis in den Schockraum notwendig sind, wurden penibel eingeübt und die Crew der Luftrettung eingewiesen. Das 2,7 Millionen Euro teure Heli-Deck hat damit alle Prüfungen und Stress-Tests bestanden. „Jetzt kann es losgehen, Christoph 13 kann jederzeit kommen“, sagte Friedhelm Niehues, technischer Leiter im EvKB, nach der letzten offiziellen Probelandung am 14.1. Auch für die Piloten wird der Anflug nun ohne die bodennahen Turbulenzen des bisherigen Landeplatzes einfacher. Im März 2014 hatten die Arbeiten am Landeteller begonnen. Etwa 200 Landungen verzeichnet das EvKB bislang pro Jahr.

Heli-Deck
Heli-Deck
Heli-Deck
Heli-Deck
Heli-Deck
Heli-Deck

Gruppenfoto (v.l.n.r.)

Punktlandung: Friedhelm Niehues, Notarzt Dr. Carsten Obermann, Rettungsassistent Jens Hoffmeister von der Berufsfeuerwehr Bielefeld, Bundespolizei-Pilot Hannes Buß und die EvKB-Techniker Eckhard Kramer und Frank Bleimund.

Fotos: Bünemann, Elbracht, Kreutner, Schulz

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