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Das Bid zeigt ein Porträt von Friedrich von Bodelschwingh.

Neue Werkstätten Eicheneck und am Meierteich

Arbeit, Bildung und Förderangebote für 220 Menschen 

Mit der Werkstatt Eicheneck in Bielefeld-Bethel und der Werkstatt am Meierteich in Bielefeld-Schildesche haben die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel jetzt offiziell zwei neue Arbeits- und Qualifizierungsangebote für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und Beeinträchtigungen eingeweiht. Insgesamt wurden für die beiden Werkstätten, die zum Stiftungsbereich Bethel proWerk gehören, rund 7,4 Millionen Euro investiert. 

Im Neubau der Werkstatt Eicheneck am Karl-Siebold-Weg in der Ortschaft Bethel sind 80 Arbeitsplätze für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen entstanden. Das moderne Gebäude ist ausgerichtet auf die speziellen Bedürfnisse und Anforderungen von Menschen, die aufgrund der Schwere und Vielfalt ihrer Behinderung und sozialer Auffälligkeiten in anderen Betheler Werkstattbereichen keinen geeigneten Platz für die Teilhabe am Arbeitsleben finden.

Im neuen „Eicheneck“ hat Bethel proWerk drei Standorte zusammengefasst. Mit 2 500 Quadratmetern bietet die neue Werkstatt Eicheneck wesentlich mehr Arbeitsfläche, wie die drei alten Werkstätten zusammen. Die Vergrößerung ermöglicht es den Mitarbeitenden, flexibler auf Arbeits- und Betreuungssituationen zu reagieren.

Der große Speisesaal kann auch als Mehrzweckraum für Veranstaltungen und Gottesdienste genutzt werden. In den Neubau der Werkstatt Eicheneck wurden 4,6 Millionen Euro investiert, davon 3,8 Millionen Euro aus Spendenmitteln, vor allem aus dem Jahresspendenprojekt „Lebenswelt“ im Jahr 2006, 670 000 € kamen als Zuschuss vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe. 

Für die Werkstatt am Meierteich mit insgesamt rund 140 Plätzen hat Bethel proWerk eine ehemalige Bilderrahmenfabrik in der Hügelstraße in Bielefeld-Schildesche umgebaut. Die Werkstatt am Meierteich bietet auf 2.650 Quadratmetern Fläche Arbeits-und Bildungsmöglichkeiten sowie Förderangebote. Das besondere an dem Werkstattkonzept ist die Verbindung dieser unterschiedlichen Angebote unter einem Dach.  

Es gibt sowohl Arbeitsbereiche, die in erster Linie an den pädagogisch-sozialen Förderaspekten arbeiten und Abteilungen, die ihren Schwerpunkt eher auf der Produktionsseite haben. Mit dem Werkstattkonzept erhalten Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen Arbeits- und Beschäftigungsplätze, die sie dabei unterstützen, ein gutes Selbstwertgefühl zu entwickeln oder wieder zu erlangen, an gesellschaftlichen Prozessen teilzuhaben und ein Leben in Selbstverantwortung zu führen. In die Werkstatt am Meierteich investierte Bethel rund 2,6 Millionen Euro aus Eigenmitteln.

Fotograf: Paul Schulz

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