v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel
 
Spenden
Suchen

Neujahrsempfang im KEH in Berlin-Lichtenberg

Im Festsaal des KEH kamen die „Neujahrsgäste“ zusammen.
Im Festsaal des KEH kamen die „Neujahrsgäste“ zusammen.

„Gute Versorgungsqualität in mittelgroßen Kliniken“

Auf die wachsende Bedeutung des Gesundheitswesens in der Gesellschaft wies jetzt der Gesundheitspolitiker Ulf Fink beim Neujahrsempfang des Ev. Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge in Berlin-Lichtenberg hin. „Dies liegt zum einen am medizinischen Fortschritt, der in Diagnose und Therapie neue Möglichkeiten schafft. Zum anderen liegt das am demographischen Wandel, der zu mehr chronischen Krankheiten und zu mehr multimorbiden Patienten führt“, betonte der ehemalige Berliner Gesundheitssenator Mitte Januar vor rund 150 Gästen im Festsaal des KEH.

Ulf Fink, der Vorsitzender des Netzwerks „Gesundheitsstadt Berlin“ ist, mahnte, man sei jetzt im Gesundheitswesen an den Grenzen der Sparsamkeitspolitik angekommen; es gelte nun die Frage nach der Versorgungsqualität in den Mittelpunkt zu stellen. Sich auf die Qualität zu konzentrieren, sie weiter zu steigern und gleichzeitig messbar und vergleichbar zu machen, sei dringend angeraten, so der Senator a.D.

 

Der Gottesdienst in der Neuen Kapelle des Berliner Krankenhauses KEH
Der Gottesdienst in der Neuen Kapelle des Berliner Krankenhauses KEH
Kirchenrätin Susanne Kahl-Passoth predigte zur Jahreslosung 2013
Kirchenrätin Susanne Kahl-Passoth predigte zur Jahreslosung 2013
Kaufmännischer KEH-Geschäftsführer Michael Mielke
Kaufmännischer KEH-Geschäftsführer Michael Mielke
Lob für das KEH: Gesundheitspolitiker und Berliner Senator a.D. Ulf Fink
Lob für das KEH: Gesundheitspolitiker und Berliner Senator a.D. Ulf Fink
KEH-Aufsichtsratsvorsitzender und Bethel-Vorstand Thomas Oelkers
KEH-Aufsichtsratsvorsitzender und Bethel-Vorstand Thomas Oelkers
KEH-Geschäftsführer und Bethel-Vorstand Pastor Dr. Johannes Feldmann
KEH-Geschäftsführer und Bethel-Vorstand Pastor Dr. Johannes Feldmann

„Schon heute kann man sagen, nicht die größten Kliniken sind immer die besten, oft sind mittlere und kleinere Krankenhäuser besser als die großen“, sagte Ulf Fink. Er forderte, im Gesundheitswesen nicht die „Kostendrücker“ finanziell zu belohnen, sondern die, die es bei der Patientenversorgung qualitativ gut machen. Im Übrigen müsse man nicht alles in einer Klinik anbieten, vielmehr eine gute Grundversorgung haben und dazu Spezialbereiche aufbauen.“ Und er schloss ein Lob für das KEH an; hier gebe es ja diese gute allgemeine Versorgung, aber daneben exzellente Spezialkliniken etwa in der Psychiatrie, der Geriatrie oder der Epileptologie. Schließlich forderte Ulf Fink, im Gesundheitswesen müsse die Prävention viel mehr Gewicht bekommen, „sie ist bisher eher ein Stiefkind“.

Fotograf: Reinhard Elbracht

© 2018 v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel