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Michael Frowin

Schauspieler, Kabarettist, Regisseur, Autor, Theaterleiter und Librettist

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums beantwortet Michael Frowin Fragen zu seiner Einstellung und Beziehung zu Bethel:

Warum ist die Arbeit Bethels, sich um behinderte, kranke und sozial schwache Menschen zu kümmern, für Sie wichtig?

"In einer Zeit, in der Grundlagen unseres Zusammenlebens bröckeln, in der die Demokratie und die offene Gesellschaft größtmögliche Unterstützung brauchen, in einer solchen Zeit ist es besonders wichtig, dass es Menschen gibt, die die Solidargemeinschaft mit Hingabe leben. Eine Gemeinschaft funktioniert nur, wenn alle daran teilhaben können. Deshalb gilt mehr denn je: Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied."

Gibt es eine persönliche Geschichte, die Sie mit Bethel verbinden?

"Wenn ich an Bethel denke, seh ich meinen Opa vor mir, der mit einer Nagelschere die Briefmarken auf den Umschlägen ausgeschnitten und in einer kleinen Plastiktüte gesammelt hat. Da er Pfarrer war und ich sehr nah mit der Kirche aufgewachsen bin, war es selbstverständlich, für andere etwas zu tun. Dass das so etwas alltägliches und unaufwändiges sein kann wie das Ausschneiden von Briefmarken – das hat mich schon als Kind beeindruckt."

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