v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel
 
Spenden
Suchen

Prof. Ludwig Güttler

Trompeten-Virtuose und Dirigent

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums beantwortet Prof. Ludwig Güttler Fragen zu seiner Einstellung und Beziehung zu Bethel:

Warum ist die Arbeit Bethels, sich um behinderte, kranke und sozial schwache Menschen zu kümmern, für Sie wichtig?

"Dies ist mir wichtig, weil eine Gesellschaft, die nicht mit Behinderten, Kranken und sozial Schwachen solidarisch ist, den Namen Gesellschaft nicht verdient. Die Arbeit in Bethel gibt jedoch auch ein Beispiel und zeigt immer wieder, wie unser aller Zuwendung zum Nächsten in Gedanken, Worten und Werken notwendig ist und gebraucht wird."

Wie sind Sie erstmalig mit der Arbeit Bethels in Kontakt gekommen?

"Schon in meiner Jugend war der Name Bethel und das sich damit verbindende soziale Engagement für mich ein Begriff, weil als Briefmarkensammler wir in der Jungen Gemeinde regelmäßig für die Arbeit in Bethel sammelten."

Gibt es eine persönliche Geschichte, die Sie mit Bethel verbinden?

"Ich bin mit Martin Braune, dem damals leitenden Diakon, in Verbindung gekommen über sein Hobby und meinen Beruf, das Trompetespielen. Diese Verbindung reicht von den 70-iger Jahren bis heute. Die Gedanken und die Arbeit, die ihm wichtig waren, versuche ich weiter zu unterstützen, denn er ist ja vor kurzem verstorben. Wir werden dazu ein Gedenkkonzert veranstalten am 18. Februar 2017 in Bethel."

Wie empfinden Sie das soziale Miteinander in Deutschland, wo müssen wir handeln?

"Wir müssen beim Bewusstsein ansetzen und einem grundsätzlichen Gefühl, der Dankbarkeit. Dass wir nicht alles für selbstverständlich nehmen, was uns gelingt und was uns widerfährt, sondern dass Menschen, die in ein größeres Risiko gehen durch ihre Herkunft, ihre Lebensumstände, ermutigt werden durch die helfende Hand, das freundliche Zunicken, das Mut machende Schulterklopfen, um die vor ihnen liegenden Aufgaben mit Schwung und Zutrauen anzugehen."

Was wünschen Sie Bethel für die Zukunft?

"Ich wünsche mir, dass die dort geleistete Arbeit stärker noch bekannt wird und es immer ausreichend Menschen geben wird, die sich dieser Arbeit verbunden fühlen und sie unterstützen, in welcher Weise auch immer."

Haben Sie einen individuellen Gruß für die Menschen, die in Bethel leben und arbeiten?

"Ich empfinde Dankbarkeit dafür, dass sie etwas tun, was mir sehr nahe steht und befinde mich damit in einer großen Schar von Unterstützern. Ich lade alle Interessierten ein zum Gedenk-Konzert für Martin Braune am 18. Februar 2017 in die Zionskirche in Bethel."

© 2018 v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel