v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

Schwerpunkte unserer Personalarbeit

  • Auszeichnung als "familienfreundlicher Arbeitgeber"
  • Betriebliche Gesundheitsförderung
  • Berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern

Familienfreundlicher Arbeitgeber

Familienfreundliche Maßnahmen haben in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel eine lange Tradition. Immer wieder wurden neue Angebote geschaffen oder bestehende Unterstützungsangebote weiterentwickelt, damit die Mitarbeitenden Familie und Beruf besser miteinander verbinden können. Diese Schritte wurden bereits von höchster Stelle ausgezeichnet. Im Rahmen des deutschlandweiten Wettbewerbs „Erfolgsfaktor Familie 2008“ lobte Familienministerin Dr. Ursula von der Leyen: „Mit den vorbildlichen familienfreundlichen Angeboten in Ihrem Unternehmen haben Sie mich und die Jury sehr beeindruckt.“ Von 500 teilnehmenden Unternehmen im Jahr 2008 gehörten die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel zu den 30 Besten Unternehmen in Deutschland.

Betriebliche Gesundheitsförderung

Die Qualität unserer Hilfen hängt unmittelbar davon ab, wie einzelne Mitarbeitende sie in ihren jeweiligen Zuständigkeiten und Arbeitsfeldern konkret gestalten und gestalten können. Das Bemühen um gesunde Arbeitsverhältnisse und die Chancen zum gesundheitsförderlichen Verhalten sind in diesem Zusammenhang für uns ein wichtiger Bestandteil der Personalarbeit. Das Thema wird um so wichtiger, weil Mitarbeitende auch bei uns zunehmend älter werden und weil die Anforderungen und Belastungen in fast allen Bereichen ständig zunehmen.

In den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel gab es schon immer Bemühungen, spezielle Angebote zur Gesunderhaltung der Mitarbeitenden zu schaffen.

Seit April 2005 wird das Projekt: „Betriebliche Gesundheitsförderung in Bethel“ durchgeführt. Hier werden die Rahmenbedingungen für eine umfassende Betriebliche Gesundheitsförderung in Bethel geklärt, Instrumente erarbeitet, Aufgaben geklärt und die Voraussetzungen für die Erstellung von Gesundheitsberichten entwickelt.

Betriebliche Gesundheitsförderung verstehen wir in Bethel als eine systematische Intervention mit dem Ziel, gesundheitliche Belastungen der Mitarbeitenden zu senken und durch Gesundheit und Wohlbefinden eine positive Wirkung auf deren Leistungsfähigkeit und damit auf die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Arbeit zu erzielen. Im Focus ist sowohl die gesundheitsfördernde Gestaltung der Arbeit als auch die Befähigung der Mitarbeitenden zum gesundheitsfördernden Verhalten.

Betriebliche Gesundheitsförderung geht davon aus, dass die Mitarbeitenden selbst Experten für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden sind. Deshalb sollten Prozesse des Betrieblichen Gesundheitsmanagements partizipativ gestaltet sein. (z.B. Gesundheitszirkel, Mitarbeitendenbefragungen). In diesem Verständnis werden Mitarbeitende auch in der Wahrnehmung ihrer Eigenverantwortlichkeit durch die Institution unterstützt.

Betriebliches Gesundheitsmanagement sollte langfristig und nachhaltig angelegt sein. Von kurzfristigen und punktuellen Maßnahmen ist kaum eine Wirkung zu erwarten.

Kontakt
Strategische Personal- und Bildungsarbeit
Projekt Berufliche Gesundheitsförderung
Jürgen Lempert-Horstkotte
Königsweg 1
33617 Bielefeld
E-Mail: juergen.lempert[at]bethel.de

Berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern

Im Jahr 2001 hat der Vorstand einen vielfältigen Maßnahmenkatalog mit dem Ziel der beruflichen Gleichstellung der hier beschäftigten Frauen und Männern beschlossen. Mit der Umsetzung der Maßnahmen ist seit 1.1.2002 die Stabsstelle Strategische Personal- und Bildungsarbeit beauftragt.

Der Grundgedanke dieser Maßnahmen ist dabei nicht die klassische Frauenförderung: vielmehr setzt das Projekt am Grundgedanken des Gender Mainstreaming an. Gemeint ist hiermit ein Prinzip, das in den letzten Jahren auch auf betrieblicher Ebene mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Gender Mainstreaming will die berufliche Situation von Frauen und Männern verbessern und setzt dabei auf die Veränderbarkeit sozialer Rollen. Es zielt auf den Nutzen für beide Geschlechter ab und letztlich natürlich auch auf den Nutzen für ein Unternehmen.

Die Maßnahmen ...
Insgesamt 18 Maßnahmen umfasst das verabschiedete Paket. Sie lassen sich in drei wesentliche Themenkomplexe unterteilen:

Die ersten neun Maßnahmen haben den Aufbau einer Gleichstellungskultur und –politik in allen Stiftungs- und Unternehmensbereichen zum Ziel. Über ein bereits verabschiedetes Leitbild, über so genannte „Gender-AnwältInnen“ in den Gremien der höheren Leitungsebenen, über Zielvereinbarungen und Öffentlichkeitsarbeit soll das Thema Chancengleichheit von Frauen und Männern in den v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel  ein breites Forum erhalten und so im Alltag selbstverständlich werden.

Ein zweiter Komplex beschäftigt sich explizit mit der Förderung von Frauen in Leitungsfunktionen. Je höher die Ebene, desto weniger sind dort bisher Frauen anzutreffen. (Das ist in den v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel nicht anders als anderswo.) Über die Maßnahmen zur Schulung und Entwicklung von Führungskräften sollen die Potenziale und Ressourcen von Frauen im Unternehmen stärker als bisher sichtbar gemacht und genutzt werden. Über Programme wie z.B. Mentoring und Fortbildungsangebote soll eine höhere Präsenz von Frauen in Leitungs- und strategischen Gremien erreicht werden.

Das dritte Bündel der Maßnahmen hat zum Ziel, für die Beschäftigten der v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Darunter fallen z.B. die Gestaltung des Kontaktes zwischen MitarbeiterIn und Dienstvorgesetzer/m während einer familiär bedingten Unterbrechungsphase ebenso wie Informationsveranstaltungen für Menschen in Elternzeit.

Kontakt
Strategische Personal- und Bildungsarbeit
Königsweg 1
33617 Bielefeld

BKK Diakonie