Dienstag, 23. Februar 2010
Bielefeld-Bethel. Kinder psychisch erkrankter Eltern sind besonderen Belastungen ausgesetzt. Ängste, mangelnde Orientierung, Schuld- und Schamgefühle dominieren häufig das Familienleben. In Bielefeld startet jetzt ein neues Präventions- und Forschungsprojekt, das Kinder psychisch erkrankter Eltern ein besonderes Hilfsangebot bietet.
KANU ist ein neues Bielefelder Präventionsangebot für Kinder in einem Alter von sechs bis zwölf Jahren, deren Elternteil an einer Depression oder Schizophrenie erkrankt ist. Die Hilfsangebote von KANU sind vielfältig: es gibt eine individuelle Fachberatung, Trainingseinheiten für Eltern, Gruppenangebote für betroffene Kinder und ehrenamtliche Patenschaften.
In dem Projekt kooperieren die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Ev. Krankenhauses Bielefeld (EvKB), die LWL-Klinik Gütersloh, das Jugendamt der Stadt Bielefeld, der Kinderschutzbund Bielefeld und die Universitäten in Bielefeld und Duisburg/Essen.
Wir möchten Ihnen das neue Präventionsangebot „KANU“ in einem Pressegespräch am Donnerstag, den 25. Februar um 11.00 Uhr im Alten Rathaus (Naharya-Raum, 1. Etage), Niederwall 25, 33602 Bielefeld vorstellen.
Folgende Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:
Prof. Dr. Ullrich Bauer, Fakultät für Bildungswissenschaften, Universität Duisburg/ Essen
Dieter Heitmann, Miriam Schmuhl, Dr. Anke Reinisch, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Universität Bielefeld,
Michael Leggemann, PD Dr. Thomas Beblo, Riki v.d. Broek, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bethel, EvKB
Brigitte Lüdemann, Sybille Kunz-Hassan, Kinderschutzbund Bielefeld
Dr. Klaus-Thomas Kronmüller, LWL-Klinik Gütersloh
Tim Kähler, Sozialdezernent, Stadt Bielefeld
Georg Epp, Anke Berkemeyer, Jugendamt, Stadt Bielefeld