Freitag, 08. Mai 2009

(v.l.) Ulrich Schütte, Leiter des Kerschensteiner Berufskollegs, Dr. Giulio Calia und Bernd Krey, Leiter Geschäftsfeld Berufsausbildung des Betheler Stiftungsbereichs Jugend und Beruf setzen sich für die Weiterbildung der BBW-Mitarbeitenden ein. Foto: Paul Schulz
Psychiatrische Störungsbilder bei Jugendlichen
Bielefeld-Bethel. Borderline, Psychose, Neurose, Persönlichkeitsstörung, ADHS, posttraumatische Belastungsstörung – ebenso komplex wie die meisten psychiatrischen Störungsbilder ist das Vokabular, das sie beschreibt.
Im Berufsbildungswerk Bethel (BBW) lernen die pädagogischen Mitarbeitenden jetzt neben den Fachbegriffen den professionellen Umgang mit psychiatrisch kranken jungen Menschen. Der mehrmonatige Kurs begann am Freitag, 9. Mai, mit einem Referat von Dr. Giulio Calia von der Kinder- und Jugendpsychiatrie Hamm.
Jugendliche mit psychischen Störungen gehören zu den Problemfällen im Berufsbildungswerk Bethel. Oft sind Mitarbeitende unsicher im Umgang mit diesen jungen Menschen, weil sie nicht wissen, ob oder in wie weit hier andere Strategien und Regeln gelten als im vertrauten Alltag. In dem Kurs werden rund 90 Mitarbeitenden anhand von Fallbeispielen geschult, um schwierige Situationen sicher zu meistern. Auch der richtige Umgang mit Menschen, die sich selbst Verletzungen zufügen, wie auch mit Traumapatienten wird an Beispielen aus der alltäglichen Arbeit aufgezeigt.
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