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05.09.2017

Jubiläumsfest mit Koffermarkt und Live-Musik


Das Duo „Frau&Hamann“ (hinten) unterhielt die Bewohner und Gäste mit Kontrabass und Saxophon.

Elim-Bewohner Bernhard Oitzinger interessierte sich sehr für die warmen Filzpuschen, die Michaele Feser-Wittland auf dem Koffermarkt anbot. Fotos: Paul Schulz.

„Oase“ Elim feierte 40-Jähriges

Bielefeld-Eckardtsheim. Knickwindlichter, Gartenkugeln, Filzpuschen, Drahtschmuck … Beim Stöbern auf dem fünften Elimer Koffermarkt fanden die Besucher in diesem Jahr wieder viele liebevoll gestaltete Handarbeiten. Sie allein waren aber nicht der Anlass, der mehr als 300 Menschen in die Betheler Einrichtung in Bielefeld-Eckardtsheim lockte. Das Haus Elim feierte sein 40-jähriges Bestehen mit einem großen Fest – und der Koffermarkt war Bestandteil eines vielfältigen Programms.

Die Betheler Altenhilfe-Einrichtung hatte die Besucher zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Das Duo „Frau&Hamann“ begleitete den Tag musikalisch, die Kinder der Tanzschule Schabert begeisterten mit ihrem Auftritt. Außerdem verwöhnten ein Bio-Caterer und ein Eismobil die Gäste. Überall gab es interessante Angebote und Mitmachaktionen – zum Beispiel einen Gesundheitscheck der Apotheke Eckardtsheim, Klangmassagen, einen Rollstuhlparcours und viele Spiele für Kinder wie Erwachsene. „Es ist ein ganz toller Tag für uns. Und alle haben sichtlich viel Spaß“, sagte Einrichtungsleiter Lars Kozian.

Elim wurde 1977 als Altenkrankenheim mit 108 Betten eröffnet. Heute bietet die Einrichtung im Semmelweisweg 69 Pflegeplätze für Menschen mit demenziellen Erkrankungen, gerontopsychiatrischen Beeinträchtigungen und schwerer somatischer Pflegebedürftigkeit. Darüber hinaus gibt es 21 Plätze für jüngere Menschen mit hirnorganischen Schädigungen, die eine intensive Dauerpflege benötigen.

„Elim“ ist eine im Alten Testament erwähnte Oase, in die Moses das Volk der Israeliten nach einer langen Wanderung durch die Wüste führte. Lars Kozian findet den Namen treffend: „So viele Menschen sind in den vergangenen 40 Jahren in unserer Oase ein- und ausgegangen, sind zu Kräften gekommen und konnten sich erholen.“

Die Bibel-Geschichte übertrugen Bewohner und Mitarbeiter beim Festgottesdienst, mit dem die Feier eröffnet wurde, in die Gegenwart. Aus der Oase in der Wüste wurde eine Tankstelle, an deren Zapfsäulen die Beteiligten berichteten, wie sie im Haus Elim Kraft tanken.


Dateien:
Elim_40_Jahre_01.jpg (1.7 MB)
Elim_40_Jahre_02.jpg (1.0 MB)
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