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09.05.2018

Presseeinladung


Wanderausstellung im Hauptarchiv Bethel
Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus

Bielefeld-Bethel. „erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus“ ist der Titel der Wanderausstellung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), die vom 15. Mai bis 13. Juli 2018 im Hauptarchiv Bethel zu sehen ist. Die Ausstellung thematisiert Ausgrenzung, Zwangssterilisation und Massenmord an Patientinnen und Patienten in Heil- und Pflegeanstalten zur Zeit des Nationalsozialismus in ganz Deutschland. An vielen Standorten wird sie um regionale Bezüge ergänzt – so auch bei ihrem Halt in Bethel.

Zum Thema „Bethel in der Zeit des Nationalsozialismus“ werden Lebensgeschichten von Menschen vorgestellt, die zwischen 1933 und 1945 in psychiatrischen Einrichtungen gelebt haben. Interpretiert wurden die Biografien von Künstlerinnen und Künstlern aus dem Künstlerhaus Lydda. Sie haben sich anhand historischer Akten der Lebens- und Gefühlswelt der Frauen und Männer genähert.

Wir möchten Sie einladen zur

Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, 15. Mai, um 18:30 Uhr, in das Hauptarchiv Bethel, Bethelplatz 2, 33617 Bielefeld.

Programm:

  • Grußworte: Pastor Ulrich Pohl (Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel) und Karin Schrader (1. Bürgermeisterin der Stadt Bielefeld)
  • Inhaltliche Einführung: Prof. Dr. Dr. Frank Schneider (Co-Initiator der Ausstellung)
  • Lesung aus Biografien: Ingo Nürnberger (Sozialdezernent der Stadt Bielefeld), Prof. Dr. Gerhard Sagerer (Rektor der Universität Bielefeld) und Petra Krause (Verwaltungsrat Bethel)

Die Bethel-Historikerin und Leiterin des Hauptarchivs, Kerstin Stockhecke, sowie Lydda-Künstlerinnen und -Künstler werden als Gesprächspartner zur Verfügung stehen.


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