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06.09.2017

Stadtwerke Bielefeld übernehmen Wasserversorgung in Bethel


Bielefeld-Bethel. Ab dem 1. Januar 2018 werden die Stadtwerke Bielefeld die Wasserversorgung in Bethel übernehmen. Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen wollen sich damit auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. „Wir freuen uns mit den Stadtwerken einen verlässlichen Partner gefunden zu haben, der weiterhin höchste Qualität an die Bewohner Bethels liefern wird“, betont Reinhard Röse, Leiter des Immobilienmanagements Bethel. „Wichtig ist uns auch, dass es bei den Preisen keine Veränderungen gibt. Es wird auf keinen Fall teurer. Auch die Wasserhärte bleibt mit mittel dieselbe.“

Übernahme problemlos möglich

Die Stadtwerke Bielefeld übernehmen damit rund 600 Kunden und ein Wasserleitungsnetz von 39,5 Kilometern. Das entspricht ungefähr einer Wassermenge von 325.000 m³ pro Jahr. „Wir versorgen heute schon täglich rund 156.000 Bielefelder Haushalte mit frischem Trinkwasser. Das sind 15 Millionen m³ Wasser pro Jahr. Wir freuen uns Bethel nun dazugewonnen zu haben“, erklärt Olaf Kulaczewski, Leiter der Wassergewinnung bei den Stadtwerken. Ulrich Sölter, Bereichsleiter Netze bei den Stadtwerken Bielefeld, ergänzt: „Das vorhandene Netz in Bethel hat ähnliche Strukturen wie das restliche Bielefelder Netz, deswegen ist die Übernahme problemlos möglich.“

Bis die Übernahme abgewickelt ist dauert es allerdings noch bis zum neuen Jahr. Unter anderem muss ein neuer, zusätzlicher Einspeisepunkt erschlossen werden. Dieser wird ab Oktober am Grenzweg entstehen und voraussichtlich im Dezember fertig sein.

Fakten zum Bielefelder Trinkwasser

Die Qualität des Bielefelder Trinkwassers wird regelmäßig und umfassend von unabhängigen Instituten kontrolliert, mit mehr als 2500 Proben und 16.000 Analysewerten pro Jahr. So erfüllt es jederzeit die hohen Qualitätsanforderungen, die gesetzlich in der Trinkwasserverordnung festgelegt sind.  

Etwa die Hälfte des Wassers wird aus oberflächennahen Brunnen gewonnen, die ungefähr 20 bis 40 Meter tief in die Erde reichen. Rund ein Zehntel des Wassers stammt aus dem Festgestein des Teutoburger Waldes aus etwa 100 Metern Tiefe. Die verbleibenden 40 Prozent werden in bis zu 630 Meter tiefen Brunnen gefördert.  

Die Senne ist das Hauptgewinnungsgebiet für Trinkwasser. Hier betreiben die Stadtwerke Bielefeld 13 von insgesamt 15 Wasserwerken, die über 154 Brunnen und ca. 1.508 km Rohrleitungen verfügen. So können 99 Prozent des Wasserbedarfs regional gedeckt werden. Die restliche Menge wird von anderen Unternehmen bezogen.


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