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Vorkehrungen für den Todesfall

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therapeutisches Reiten

„Lasset uns auf sein und gen Bethel ziehen.“ Dieses Bibelzitat ziert den Eingang des ersten Neubaus in Bethel aus dem Jahre 1873. Im Haus Groß-Bethel wohnen Menschen mit Behinderung in Wohngruppen, kleinen Wohnungen, aber auch in Ein- und Zweibettzimmern zusammen.

Erst nach erfolgter Testamentseröffnung durch das Amtsgericht (frühestens vier Wochen nach Eintritt des Erbfalles) kann der Erbe oder ein Testamentsvollstrecker mit der Nachlassabwicklung beginnen.

Dazu gehören unter anderem Wohnungskündigung, Haushaltsauflösung, Bezahlung der Nachlassverbindlichkeiten, Kontenauflösung, Vermächtniserfüllung usw. Der zuvor genannte Zeitrahmen gilt jedoch nur bei einem öffentlichen (notariellen) Testament. Beim privatschriftlichen (handschriftlichen) Testament muss zuvor ein Erbschein beantragt werden. Deshalb raten wir Ihnen, die direkte Sterbefallregelung mit einem Bestattungsunternehmen an Ihrem Wohnort zu vereinbaren. Das Unternehmen regelt dann alle notwendigen Formalitäten, wie zum Beispiel die Meldung an das Standesamt, den Rententräger, die Krankenkasse usw.

Darüber hinaus können Sie das Unternehmen auch damit beauftragen, den oder die Erben zu benachrichtigen sowie andere Ihnen nahe stehende Menschen oder Organisationen. Außerdem können Sie durch eine entsprechende Vor-sorgeregelung Ihre Grabstätte bestimmen und die Organisation der Trauerfeier nach Ihren Wünschen planen.

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