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Sport bei Epilepsie

Menschen mit Epilepsie sind weniger sportlich aktiv als andere. Die Befürchtung, dass durch den Sport Anfälle ausgelöst werden können, oder nicht zu wissen, welche Sportart geeignet ist, können Gründe für eine mangelnde sportliche Aktivität sein.

Die Fachleute Christine Dröge, Rupprecht Thorbecke und Dr. Christian Brandt vom Epilepsie-Zentrum Bethel greifen das Thema „Sport bei Epilepsie“ umfassend in einer neuen Schrift der Stiftung Michael auf und geben Antwort auf viele Fragen rund um das Thema: Ist Sport ein Schutzfaktor gegen Anfälle oder ein Anfallsauslöser, hilft er gegen Osteoporose bei Epilepsie, welche Verletzungsrisiken bestehen? Neben den Auswirkungen von Sport auf die Gesundheit von Menschen mit Epilepsie erläutern die Autoren auch, worauf man achten sollte, wenn man eine geeignete Sportart sucht. Es gibt unterschiedliche Einschränkungen. Sie hängen von der Anfallsform und medikamentösen Nebenwirkungen ab. Die Betheler Experten geben detaillierte Informationen, damit Betroffene individuell beurteilen können, ob eine Sportart für sie infrage kommt.

Im Anhang der Schrift gibt es nützliche Hinweise zu regionalen Sportangeboten, Musterbescheinigungen zur Kostenübernahme für Rehabilitationssport und ein ausführliches Literaturverzeichnis.

Der Band 5 der Reihe „Schriften über Epilepsie“ der Stiftung Michael richtet sich sowohl an Betroffene als auch an Ärzte, Übungsleiter, Lehrer und andere, die Menschen mit Epilepsie professionell helfen.

Christine Dröge, Rupprecht Thorbecke, Christian Brandt. Sport bei Epilepsie. Berlin, 2011. 76 Seiten. Die Broschüre kann kostenlos bestellt werden bei der Stiftung Michael, Münzkamp 5, 22339 Hamburg, Tel. 040 538 85 40, E-Mail post[at]stiftungmichael.de.
Hier kann man die Broschüre herunterladen: Zum Download

 
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