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Bethel athletics 2012

Bethel Athletics 2012

16. Bethel athletics in der Uni Bielefeld

Aufbruch in eine andere Dimension

Die Premiere ist geglückt. Viel Applaus gab es für die Bethel athletics, die nach fünfzehn Jahren im Sportpark Gadderbaum nun zum ersten Mal auf dem Gelände der Universität Bielefeld stattfanden. Die über 1000 Sportlerinnen und Sportler fühlten sich wohl auf der modernen Sportanlage. Die Stimmung hätte nicht besser sein können.

„Lauf, lauf lauf“, feuert Laureen Gaede den Startläufer ihren 4-mal 50-Meter-Staffel an. Sie ist die Schlussläuferin des Teams und kann noch einmal mächtig aufholen. Der Staffellauf war für die 30-jährige Leichtathletin nur einer der  Höhepunkt bei den Bethel athletics. Denn in diesem Jahr stand sie im Mittelpunkt, als sie zu Beginn der Spiele im Blitzlichtgewitter der Pressefotografen die olympische Flamme entzündete.

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Dass das Turnier am 30. Juni für die Sportlerinnen und Sportler mit geistiger Behinderung aus vier Bundesländern ein besonderer Tag wurde, dafür sorgten 200 Schülerinnen und Schüler aus fünf Schulen in Ostwestfalen und rund 60 ehrenamtliche Helfer. Auch das Wetter spielte mit. Schon morgens schien die Sonne und bis zur Abschlussveranstaltung am Nachmittag fiel kein einziger Tropfen Regen.

Zum ersten Mal in der 16-jährigen Geschichte waren auch die Schwimmerinnen und Schwimmer stärker im Blickpunk. Ihre Wettkämpfe konnten durch die Glasfront der Schwimmhalle in der Universität verfolgt werden. Die Männer, Frauen und Kinder mussten eine 25 Meter lange Bahn bewältigen. Ihre Freunde und Assistenten liefen am Beckenrand nebenher und spornten sie lautstark an.

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Dass in der Sporthalle Tanzmusik gespielt wurde, war ebenfalls neu. 23 Paare zeigten ihr Können beim ersten Tanzturnier für Menschen mit geistiger Behinderung. Samba, Cha Cha, Foxtrott und Langsamer Walzer standen auf dem Programm. Tanzwettkampf ist ein Projekt des Behindertensportverbands Nordrhein-Westfalen, des Bewegungstherapeutischen Dienstes Bethel und der Tanzschule Kalkbrenner in Bielefeld und deutschlandweit einzigartig.

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Das wichtigste kommt zum Schluss - auch beim Sport. Und das ist die Siegerehrung. Jeder Teilnehmer erhielt eine Medaille fürs Mitmachen. Die drei Besten jeder Disziplin bekamen darüber hinaus auch noch Bronze, Silber oder Gold. Nach einem Wettkampf, in dem sie alles gegeben hatten, war das ein bewegender Moment für die Sportler, ihre Familien und die Vereine und Einrichtungen für die sie starteten. Kein Wunder also, dass manchmal auch Freudentränen flossen.

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Fotos: Reinhard Elbracht, Paul Schulz

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