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Geschichten, die Mut machen

Die Corona-Krise verändert auch in Bethel das Leben und den Arbeitsalltag in nie dagewesener Weise. Jeden Tag gibt es weitere notwendige Einschränkungen, jeden Tag wächst die Verunsicherung. Gleichzeitig zeigen sich an vielen Stellen in Bethel Zusammenhalt, Zuversicht und Trost. Viele Menschen erfahren und geben in ihrem persönlichen Umfeld Hilfe und Unterstützung für den Nächsten, kleine Mut machende Gesten und gelebte Solidarität.

Rettungsanker für Suchtkranke

Shalliena Mitev erhielt vor einigen Tagen eine Hilferuf per Messenger. Eine Drogenkonsumentin schilderte Ihr, wie problematisch die Versorgung mit Lebensmitteln aktuell sei. Anlaufstellen für eine preiswerte warme Mahlzeit, wie die Tafeln oder das Drogenhilfezentrum, haben Corona-bedingt die Türen geschlossen. Also startete Shalliena Mitev, die im EvKB als Genesungsbegleiterin arbeitet, eine Facebok-Aktion, sammelte Lebensmittel, packte mit Freunden kleine Versorgungspäckchen und verteilte sie - mit Abstand, versteht sich – an die Hilfsbedürftigen. Die Aktion entwickelte sich zu einem vollen Erfolg. Entsprechend groß war die Dankbarkeitswelle für Shalliena und ihre Helfer. „Ich kann den Dank nur weitergeben an alle, die mich unterstützt haben“, sagt sie.

Mittlerweile hat die Bielefelder Tafel ihre Arbeit teilweise wiederaufgenommen. Viele Freiwillige bringen mit dem eigenen Auto Lebensmittel zu den Kundinnen und Kunden. Dafür mussten sie allerdings schon vor der Krise in die Kundenkartei aufgenommen worden sein. Initiativen wie die von Shalliena Mitev sind deshalb nach wie vor für viele überlebenswichtig.

Mutmacher-Postkarten

Mutmacher-Postkarten

Auch das Team der Freizeitschmiede hat seine „Aktiven“ nicht vergessen. Martina Kretschmer und Rebecca Knull haben 150 Postkarten in der Bethel Buchhandlung bestellt und schreiben diese jetzt an die regelmäßigen Teilnehmer der Kurse und Projekte und an die ehrenamtlichen Helfer und Begleiter. „Wir möchten den Freunden der Freizeitschmiede in dieser schwierigen Zeit zeigen, dass wir weiter an sie denken“, erklärt Martina Kretschmer.

Näh-Heldinnen und Helden

Näh-Heldinnen und -Helden

In Bethel gibt es wahre Näh-Heldinnen und Helden. An viele Orten werden gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern Mund-Nasen-Schutzmasken genäht, die derzeit dringend in den Einrichtungen benötigt werden. Im Wohnheim Ophra unterstützten Regine Buschmann und Tina Earl aus der Abteilung PR/Information die Bewohner und recycelten dabei Stoffe aus der Brockensammlung Bethel.

Spendenübergabe am KEH

Spenden für Klinikhelden

Chungtay, zu Deutsch „Gemeinsam helfen“ – unter diesem Motto wachsen das KEH und die vietnamesischsprachige Gemeinschaft in Berlin-Lichtenberg weiter zusammen. Ende März spendeten Mitglieder der größten vietnamesischstämmigen Gemeinschaft in Deutschland Mund-Nasen-Schütze, sterile Handschuhe und Desinfektionsmittel - alles aus der Kosmetikbranche, wo es aktuell nicht gebraucht wird - an das KEH.

Posaunenspieler

Klangteppich über Bethel

„Emotionen, wie sie Musik verbreitet, sind der Nährboden für das was wir Zuversicht nennen“, ist Joachim von Haebler, Leiter der Posaunenmission Bethel, überzeugt. Dies sei ein Grund dafür, dass die Posaunenmission eine besondere Aktion startete: Da sich die Mitglieder nicht mehr zum gemeinsamen Proben treffen dürfen, musizieren sie jetzt von zu Hause aus. Jeden Abend um 18 Uhr stellen sie sich an ihre Fenster, auf ihre Balkone oder in ihre Gärten und spielen Abendlieder. Dadurch legt sich ein wunderbarer Klangteppich über die Ortschaft Bethel. Die Bläserinnen und Bläser beginnen täglich mit der Europahymne aus der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven. Am Ende des etwa zwanzigminütigen Musizierens erklingt das Segenslied "Segne und Behüte". Auch der Posaunenchor Eckardtsheim beteiligt sich an dieser Aktion.

Posaunenmission
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