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Großflächenplakate 2018

Mit Großflächenplakaten und erstmals mit hinterleuchteten Mega-Light-Wänden machen die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel aktuell wieder öffentlich auf ihre Arbeit aufmerksam. Auf knapp 10.000 Werbeflächen sind bundesweit verschiedene Motive mit Menschen aus Bethel zu sehen. Sie strahlen Lebensfreude aus, sind sportlich aktiv und bewerten sportlichen Erfolg durchaus individuell, auch mit einem Augenzwinkern, in persönlichen Zitaten. 

Die Plakataktion ist für die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel nur möglich aufgrund der großzügigen Unterstützung eines großen Außenwerbeunternehmens, das für die gemeinnützige Einrichtung Bethel die Werbeflächen zu sehr günstigen Bedingungen zur Verfügung stellt.

Nele Bruns

Nele Bruns stammt aus Hamburg und lebt jetzt seit zehn Jahren in Bethel. Inzwischen ist sie so selbstständig, dass sie in einem Appartement im Haus Jordan mit eigener Küche und eigenem Bad wohnt. Und Familienbesuche per Bahn, ob nach Nord- oder Süddeutschland, macht sie alleine. Nach der Arbeit in der Betheler Werkstatt Am Bullerbach in Bielefeld-Eckardtsheim steht für Nele Bruns einmal in der Woche Fußball-Training im Verein Integra in Bielefeld-Bethel an. Die 33-Jährige spielt in der Abwehr – und dort hätte sie manchmal gerne etwas mehr zu tun. Aber ihre Teamkolleginnen lassen dem Gegner wenig Chancen: 2017 hat das Integra-Frauenteam bei der Deutschen Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen wieder den Titel geholt. Beim Training, so Nele Bruns, sei es ihr egal zu verlieren. „Das soll Spaß bringen.“ Aber beim Turnier ist das anders: „Da muss man zeigen, wo der Hammer hängt!“

Seit einigen Wochen ist Nele Bruns frisch verliebt. Ihren Freund hat sie bei ihrer Arbeit in der Werkstatt Am Bullerbach in Bielefeld-Eckardtsheim kennengelernt, dort ist sie in der Verpackung und Montage beschäftigt. Die Arbeitspausen verbringen die beiden jetzt immer gemeinsam. Und wenn neben der Werkstattarbeit, der neuen Liebe und dem Fußball noch Zeit ist, dann schaut sich Nele Bruns gerne Comic- und Fantasyfilme an.

Ann-Sophie Groeger

Schwimmen – das ist für Anne-Sophie Groeger mehr als nur ein Hobby. „Das macht mir nicht nur Spaß. Ich brauche das!“, sagt die 50-Jährige. Einmal wöchentlich geht sie trainieren; schwimmt, übt Kopfsprung und Wende. An Wettbewerben nimmt die Sportlerin schon seit Ende der 1980er teil, darunter immer wieder auch an den Bethel athletics. Seit 1995 wohnt und arbeitet Anne-Sophie Groeger in Bethel. An ihrer Arbeit in den Betheler Werkstätten weiß sie vor allem die Abwechslung zu schätzen; jetzt ist sie in der Werkstatt Hiram tätig: „Man hat hier immer wieder die Chance, etwas Neues kennenzulernen – und das ist gut so.“

Björn Obermüller

Stolz betrachtet Björn Obermüller sein Plakat. „Es gefällt mir gut. Ich bin da ja auch drauf“, lacht er verschmitzt. Der 35-Jährige arbeitet in einer Bethel-Werkstatt im Gartenbereich. Die Arbeit macht ihm großen Spaß. Darüber hinaus engagiert sich der Bielefelder als Werkstattsprecher. „Ich unterstütze andere Beschäftigte und bin Ansprechpartner, wenn sie Fragen zu Ausflügen oder Festen haben.“ Deshalb ist Björn Obermüller auch immer über alle Termine informiert. Bestens Bescheid weiß er auch über die Spielpläne seines Lieblingsfußballvereins, denn als Ostwestfale schlägt sein Herz natürlich für Arminia Bielefeld.

Alexandra Reck

„Golf ist das allerbeste!“, sagt Alexandra Reck und strahlt über das ganze Gesicht. Jeden Freitag fährt die 17-Jährige mit ihren Mitschülern der Betheler Mamre-Patmos-Förderschule zum Golfplatz in Bielefeld-Hoberge. Hier zeigt Trainer Bradley Kerr den sieben Jungen und Mädchen, wie man weite Abschläge und gefühlvolles Putten meistert. „Das Einlochen ist das schwierigste“, findet die junge Bielefelderin, die mit ihrer Familie in Stieghorst lebt. Dass sie mit ihrem Lieblingshobby auf den aktuellen Bethel-Plakaten vertreten ist, findet Alexandra super: „Dann können mich alle sehen.“

Zusätzlich zu den ersten vier Motiven, die jetzt bundesweit auf Plakatwänden zu sehen sind, entstanden weitere Motive. Das Kreativ-Team im Dankort Bethel, das die Plakate entworfen hat, findet sie ebenso gelungen und darum sind sie hier auch zu sehen. 

Charlotte Beckmann

Für Charlotte Beckmann war sofort klar, dass sie bei der Plakataktion mitmacht. „Ich mag es, fotografiert zu werden“, erzählt die Werkstatt-Beschäftigte. Aber nicht nur vor der Kamera fühlt sie sich wohl, sondern auch dahinter. Die 29-Jährige macht in ihrer Freizeit selber gerne Bilder. Vorausgesetzt ihr Terminkalender lässt das zu, denn die Bielefelderin hat viele Interessen und Hobbies. Eine ihrer großen Leidenschaften ist die Musik – genauer ihre Posaune. Seit fast 14 Jahren ist sie Mitglied im Posaunenchor Sudbrack. „Wir haben viele Auftritte“, berichtet Charlotte Beckmann, die in einer Wohngemeinschaft lebt und von Bethel ambulant betreut wird.

Alexandra Kleine

Alexandra Kleine ist stolz auf ihren Arbeitsplatz in der Handweberei Bethel. Seit gut 20 Jahren fertigt sie dort Textilien an – am liebsten farbenfrohe Geschirrtücher. „Ich muss genau darauf achten, ob Fäden kaputt gehen“, erklärt die 44-Jährige, während ihr Webstuhl laut klackert. Nach Feierabend besucht Alexandra Kleine gerne das Freizeit- und Kulturzentrum „Neue Schmiede“ in der Ortschaft Bethel, das nur einen Steinwurf von ihrer Wohngemeinschaft im Unterstützten Wohnen Tiberias entfernt liegt. Bald zieht sie in ihre erste eigene Wohnung, eine Straße weiter. Darauf freut sie sich besonders. Sie kann in ihrer gewohnten Umgebung bleiben, weiterhin selbständig einkaufen und zur Arbeit gehen. - Und die Plakataktion mit ihrem Bild? „Schön, ich freue mich!“

Mika Wellner

Mika Wellner ist ein geselliges Kind. Er liebt es, unter Leuten zu sein. Als Pizzabäcker bringt er sich in der Schulküche mit ein, damit später alle gemeinsam Essen können. Seit vier Jahren besucht der Zehnjährige die Mamre-Patmos-Förderschule in Bethel. In seiner Freizeit geht Mika gerne Schwimmen und Fußball spielen. Sein größter Traum ist es, einmal im Stadion von Arminia Bielefeld zu spielen. Neben dem Sport ist Mika oft zu Scherzen aufgelegt – das macht er so gerne, dass er in einem Zirkusprojekt neben Akrobatik auch Clownerie-Nummern übernimmt.

Fotos: Reinhard Elbracht

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