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Elektroenzephalographen

Entwicklungsschwung (1930-1960)

Mara um 1932
Mara um 1932

Anfang der 1930er-Jahre gewann die Medizin an Bedeutung und die Behandlung von Epilepsie bekam einen Entwicklungsschub: Das Betheler Spezialkrankenhaus Mara entstand. In dem „Aufnahmehaus für Epileptische“ wurden Patienten mehrere Wochen beobachtet und untersucht, um eine individuelle Therapie zu entwickeln.

Patient am EEG

Auch die Forschung nahm einen immer höheren Stellenwert ein. 1955 wurde der gemeinnützige Verein „Gesellschaft für Epilepsieforschung“ in Bethel gegründet, um die verschiedenen Erscheinungsformen der Epilepsie sowie ihre Ursachen wissenschaftlich zu ergründen. Bethel übernahm mit einem eigenen Biochemischen Labor, in dem die Blutproben der Patienten untersucht wurden, und einem der ersten Elektroenzephalographen Deutschlands zur Messung der bioelektrischen Aktivität der Hirnzellen, eine Vorreiterrolle.

Mara-Neubau 1965
Mara-Neubau 1965

Große Erfolge brachten Mitte des 20. Jahrhunderts neue Medikamente aus den USA, die ein Betheler Arzt nach einer Studienreise einführte. Mehr als die Hälfte der Patienten konnten nach der Behandlung entlassen werden. Anfang der 1960er Jahre wurde eine neue Klinik Mara mit seinerzeit modernster medizinischer Ausstattung gebaut.

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