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29.07.2013

Erster Spatenstich für Wohnheim in Unna


Bild: Architekturbüro M. Deterding

Einrichtung für Menschen mit Behinderung

Bethel.regional hat jetzt mit dem Bau eines Wohnheims für Menschen mit Behinderung auf dem Grundstück Schwarzes Gold 25 – inmitten des Neubaugebiets an der Zechenstraße – begonnen. Das Haus „An der Zechenstraße“ ist insbesondere für Menschen mit komplexen Mehrfachbehinderungen und besonderem Unterstützungsbedarf konzipiert.

24 erwachsene Frauen und Männer werden hier in vier Wohngruppen mit jeweils sechs modernen Einzelapartments mit eigenem Bad leben. Die Einzelapartments (davon 16 rollstuhlgerecht) sichern die wichtige und unverzichtbare Möglichkeit des Rückzugs. Die Räumlichkeiten sind komplett barrierefrei. Die Wohnräume sind möbliert, können aber nach persönlichem Geschmack auch mit eigenen Möbeln und Ausstattungsgegenständen eingerichtet werden. Für das Gemeinschaftsleben verfügt jede Wohngruppe über eine Gemeinschaftsküche und einen großen Wohnraum. Darüber hinaus gibt es in jeder Wohngruppe ein Pflegebad.

Die eingeschossige Tagesstruktur hat eine direkte Anbindung an den Wohnbereich, ist für externe Teilnehmer aber auch durch einen separaten Zugang zu erreichen. Bei entsprechendem Wetter können sich die Bewohnerinnen und Bewohner im Sinnesgarten mit Ruhe- und Sitzgelegenheiten oder auf der 163 qm großen Dachterrasse aufhalten.

Im Rahmen des Dezentralisierungsprogramms von Bethel.regional werden die Plätze insbesondere Menschen aus Unna und Umgebung angeboten. Bisher ist hier das Platzangebot im stationären Bereich –  insbesondere für den Personenkreis der geistig und mehrfach behinderten Menschen – nicht ausreichend.

Die neue Einrichtung liegt zentral. In der Nähe gibt es Einkaufsmöglichkeiten und ärztliche Versorgung. Der öffentliche Nahverkehr ist gut zu erreichen.

Die Baukosten betragen ca. 2,4 Mio Euro. Sie werden durch Eigenmittel und Spenden der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel realisiert und durch Zuschüsse des Landes NRW sowie Mittel der Aktion Mensch und der Stiftung Wohlfahrtspflege gefördert.


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