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07.05.2010

100 zusätzliche Ausbildungsplätze


Azubi Necmettin Akay (r.) zeigt Sozialminister Laumann seinen Arbeitsplatz im Autohaus "Neotechnik".

Die angehenden Fahrzeugpfleger (v.l.) Necmettin Akay, Rudolf Ruppel, Hasan Yilmaz und Kevin Packmann sowie Neotechnik-Bereichsleiter Rainer Kötter, Bernd Krey, Leiter des Berufsbildungswerks Bethel, Neotechnik-Geschäftsführer Jochen Häger und Ursula Veh-Weingarten, Geschäftsführerin des Betheler Stiftungsbereichs Jugend und Beruf, begleiten Minister Laumann bei einem Rundgang durch das Bielefelder Autohaus.

Minister Laumann eröffnete NRW-Förderprojekt 

Bielefeld-Bethel. NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann eröffnete am Freitag, 7. Mai, in Bielefeld den vierten Durchlauf der Aktion „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene in Nordrhein-Westfalen“. 

„Menschen mit Handicap müssen in Deutschland große Anstrengungen auf sich nehmen, um einen Schulabschluss zu erhalten“, so der Minister bei seinem Besuch im Autohaus „Neotechnik“. „Trotzdem bleibt anschließend die Frage nach einer Lehrstelle.“ Deshalb forderte Laumann eine „Kultur der Integrationsunternehmen“. Ziel müsse letztlich sein, möglichst vielen Menschen ein eigenständiges Leben zu ermöglichen.

Mit der 2007 vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufenen Aktion soll die Chancengleichheit von jungen Menschen mit und ohne Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt gesteigert werden. Bei dem Projekt arbeiten Einrichtungen, die auf Angebote beruflicher Rehabilitation spezialisiert sind, Wirtschaftsunternehmen und die Bielefelder Agentur für Arbeit Hand in Hand.

Im Bielefeld vermittelt das Berufsbildungswerk Bethel Ausbildungsplätze in verschiedene regionale Unternehmen, unter anderem an das Autohaus Neotechnik. Insgesamt nehmen in Ostwestfalen-Lippe 23 Auszubildende des Berufsbildungswerks Bethel an dem Förderprogramm teil.

Die Aktion „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene in Nordrhein-Westfalen“ wird mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen, des Europäischen Sozialfonds (ESF) und der Bielefelder Agentur für Arbeit gefördert. Die CDU-Abgeordneten des Europäischen Parlaments, Elmar Brok und Markus Pieper, besuchten Ende April das Berufsbildungswerk Bethel und zeigten sich beeindruckt von den Ausbildungsangeboten und dem Einsatz der EU-Fördermittel. „Hier wird das Geld gut angelegt und es hat einen realen Bezug“, sagte Elmar Brok.


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