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21.05.2019

125 Jahre Baugeschäft Bethel


Neubau im Jahr 1931. Foto: Historische Sammlung Bethel

Belegschaft des Maurergeschäfts im Jahr 1931. Foto: Historische Sammlung Bethel

Dieter Schulz (v.l.), Dr. Rainer Norden und Reinhard Dörr freuen sich mit der Belegschaft über das besondere Jubiläum. Foto: Paul Schulz

Das Baugeschäft Bethel feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Jubiläum. Gegründet wurde es 1894 als reines Maurergeschäft. Weitere Filialen in Eckardtsheim und Freistatt folgten einige Jahre später. 1899 wurde das Dachdeckergeschäft als zusätzliches handwerkliches Angebot dem Baugeschäft zugeordnet und erweiterte das Leistungsspektrum. Da Bethel in dieser Zeit stark wuchs und immer mehr Häuser und Einrichtungen hinzukamen, war der Betrieb bis 1910 überwiegend im Bereich Neubau tätig. In den Folgejahren verlagerte sich der Schwerpunkt auf Instandhaltung.

Die Betriebe Bethel zeichnet eine besondere Geschichte aus. Neben der Anstaltsversorgung hatten die verschiedenen Handwerksbetriebe auch einen therapeutischen Nutzen: Hier fanden Menschen mit Behinderungen sinnvolle Arbeitsplätze. Die Arbeit war so organisiert, dass jeder eine seinen Fähigkeiten entsprechende Tätigkeit fand.

Im Baugeschäft gibt es heute die Gewerke Maurer, Fliesenleger, Trockenbau und Dachdecker. Der Betrieb ist besonders für die Instandhaltung und den Werterhalt der Bausubstanz in den Ortschaften Bethel und Eckardtsheim von Bedeutung. Der Betriebsleiter des Baugeschäfts Handwerksmeister Dieter Schulz, Bethels stellvertretender Vorstandsvorsitzender Dr. Rainer Norden und Betriebe-Geschäftsführer Reinhard Dörr feierten im Mai gemeinsam mit der Belegschaft und weiteren Gästen das besondere Betriebsjubiläum im Betheler Hotel Lindenhof.


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