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11.04.2019

150 Jahre Sarepta-Schwestern


Diakonissen waren als qualifizierte Pflegekräfte in vielen Arbeitsbereichen tätig, zum Beispiel in der Versorgung kranker Kinder.

Das Mutterhaus Sarepta in Bethel wurde 1874 eröffnet.

Fotos: Archiv Presse + Kommunikation

Diakonisse Anke Frickmann, Leitende Schwester der Sarepta-Schwesternschaft, (v.l.), Pastorin Dr. Johanna Will-Armstrong, Vorstand v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, und Diakon Werner Arlabosse, Vorsitzender der Direktion Sarepta, vor dem Haus der Stille.

Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel feiern in diesem Jahr das 150. Jubiläum von Sarepta. Die Stiftung und die Sarepta-Schwestern sind bis heute ein wichtiger und wesentlicher Bestandteil Bethels. Das Jubiläum wird unter anderem mit einem Festwochenende vom 3. bis 6. Mai gefeiert. Höhepunkt ist ein Festgottesdienst mit der westfälischen Präses Annette Kurschus am 5. Mai in der Betheler Zionskirche und einem anschließendem Fest im Assapheum. Am 6. Mai findet unter dem Titel "Das Leben pflegen" eine Fachtagung zu den Arbeitsfeldern der Stiftung Sarepta statt.

Die Sarepta-Schwesternschaft entstand im 19. Jahrhundert. Im April 1869 wurde in Bielefeld Westfalens erstes Diakonissenhaus eingeweiht. Die westfälische Diakonissenanstalt sollte gemeinsam mit der 1877 gegründeten Westfälischen Diakonenanstalt Nazareth für qualifizierte Pflegekräfte in den Bethel-Einrichtungen sorgen. Unter Leitung von Pastor Friedrich von Bodelschwingh begann im Jahr 1872 der Bau des Sarepta-Mutterhauses in Bethel als Krankenhaus, Ausbildungsstätte und Wohnhaus der Diakonissen.

Seit 1996 wurde in einer neuen Lebensordnung für die Sarepta-Schwestern die Genossenschaft, Ehelosigkeit und Tracht aufgehoben. Heute gehören knapp 380 Frauen der Gemeinschaft an. Alle Schwestern haben sich einer diakonischen Tätigkeit im Haupt- oder Ehrenamt verpflichtet. Zentraler Ort für die Sarepta-Schwesternschaft ist heute das "Haus der Stille"auf dem Zionsberg in Bielefeld-Bethel.


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