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14.11.2016

25 Jahre Epilepsiechirurgie in Bethel


Das Cleveland-Team unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Wolf (h.l.). Fotos: Werner Krüper/Mario Haase

Fachveranstaltung zum Silberjubiläum

Es war eine große Wiedersehensfreude als die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Epilepsie-Zentrums Bethel auf ihre ehemaligen Kolleginnen und Kollegen trafen. In der Aula der Mamre-Patmos-Schule schüttelten sie Hände, tauschten Anekdoten aus und lachten über gemeinsame Erinnerungen. Alle, die in Bethel Epilepsie-Geschichte geschrieben haben, waren zum Jubiläumssymposium gekommen. Der ehemalige Leiter des Epilepsie-Zentrums Bethel, Prof. Dr. Peter Wolf, war als Referent aus Dänemark angereist. Und Prof. Dr. Falk Oppel war Ehrengast. Die beiden Ärzte haben in den 1980er Jahren die Epilepsiechirurgie in Bethel maßgeblich vorangetrieben.

Neben Prof. Oppel im Auditorium hatte Dr. Heinz-Wolfgang Pannek Platz genommen. Der langjährige leitende Arzt in Bethel zählt ebenfalls zu den Epilepsie-Chirurgie-Pionieren. Denn das Epilepsie-Zentrum Bethel war die erste Klinik in Deutschland, die diese Eingriffe durchführte. Das Know-How erwarben die Pflegekräfte, Medizinisch-Technischen-Assistenten und Ärzte in den USA. Monatelang hospitierte ein multiprofessionelles Team in der Cleveland Clinic in Ohio. Die Fachkräfte aus Amerika kamen auch nach Bethel, um beim Aufbau zu helfen. Die Kontakte sind nie abgebrochen.

Über 6000 Kilometer weit ist Prof. Dr. Hans Lüders zum Jubiläumssymposium in Bethel angereist. Der Amerikaner mit deutschen Vorfahren gehörte zu dem Expertenteam der Cleveland Clinic, das der Epilepsiechirurgie in Bethel auf die Beine geholfen hat. Bei der Veranstaltung anlässlich des 25-jährigen Bestehens hält Prof. Lüders fest: „Die Kooperation Bethel-Cleveland war unwahrscheinlich erfolgreich. Das konservative Bethel entwickelte sich zu einem der progressivsten und besten Epilepsiezentren in Deutschland.“


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