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02.12.2014

Adventskonferenz in Bethel


Pastor Ulrich Pohl

Fotos: Paul Schulz

Für Flüchtlinge und gegen Sterbehilfe

Zu verstärktem Engagement für Flüchtlinge und Asylsuchende hat Bethels Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl aufgerufen. „Nur ein kleiner Teil der Flüchtlingsströme kommt nach Deutschland, aber diese Not kommt direkt bis vor unsere Füße und wir müssen ihr entschiedener begegnen“, sagte Pastor Pohl. Vor rund 300 leitenden Mitarbeitern der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel erinnerte er bei der traditionellen Betheler Adventskonferenz an das Bibelwort aus 3. Mose „Der Fremde soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer; und du sollst ihn lieben wie dich selbst.“ (3.Mose 19,34) Das sei deutlich, biblisch, christlich und diakonisch, betonte Pohl und fügte hinzu: „Und gerade auch das ist Inklusion.“ Pastor Ulrich Pohl begrüßte das von der Westfälischen Landeskirche beschlossene verstärkte Engagement für Flüchtlinge, das auch mehr finanzielle Mittel beinhalte.

Bethels Vorstandsvorsitzender unterstrich in seiner Rede auch die große gesellschaftliche Bedeutung des Ehrenamtes in Kirche und Diakonie. Er dankte ausdrücklich allen, die sich so engagieren. In Bethel leisten viele behinderte und nichtbehinderte Menschen ehrenamtliche Arbeit. „Sie setzen sich für andere ein zum Beispiel in der Öffentlichkeitsarbeit, im Krankenhaus, im Besuchsdienst, beim Kindergottesdienst oder der Kirchenmusik“, sagte Ulrich Pohl.

Bethel werde sich auch künftig weiter mit ethischen Grundsatzfragen auseinandersetzen, erklärte Pastor Pohl weiter. Auf Fachtagen, in Diskussionen und mit Positionspapieren gehe es um menschenwürdiges Sterben und gegen jede Art von Sterbehilfe, um weitere medizinische oder pflegerische Fragen sowie um die ökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen der diakonischen Arbeit. „Wir nehmen in der Gesellschaft ein großes Interesse an diesen Fragestellungen wahr und werden weiter christlich motiviert im Sinne der Menschen Stellung beziehen“, betonte Pastor Pohl. 


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