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25.02.2021

Assistierter Suizid oder „würdevolle Begleitung bis zuletzt“?


Pastor Ulrich Pohl. Foto: Paul Schulz

„Planvoll vorbereitete Suizide wird es in den Betheler Altenheimen, Krankenhäusern und Hospizen nicht geben“, bezieht Pastor Ulrich Pohl deutlich Position in der Debatte über den Assistierten Suizid, die namhafte Vertreter der evangelischen Kirche unlängst angestoßen hatten. Die Antwort auf Sterbewünsche, so Bethels Vorstandsvorsitzender, könne kein bereitgestelltes Barbiturat sein. Gleichzeitig machte er aber auch deutlich: „Einfach dagegen sein und sagen ‚Du darfst nicht‘ führt nicht weiter.“

Unter anderen Diakoniepräsident Ulrich Lilie hatte sich öffentlich sich für die Möglichkeit eines professionell begleiteten Suizids in kirchlich-diakonischen Einrichtungen ausgesprochen. Neben einer bestmöglichen medizinischen, pflegerischen Palliativ-Versorgung sollten diese eben auch Orte sein, an denen sich Menschen auf „sichere und nicht qualvolle Weise“ das Leben nehmen können sollten. Dem setzte Pastor Ulrich Pohl eine „würdevolle Begleitung bis zuletzt“ entgegen. Bethels Antworten auf den Wunsch nach dem Sterben seien palliative Pflege und Medizin, Dasein und -bleiben, Aushalten und Seelsorge.


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