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15.06.2015

Aufschlag in Bethel


Spendenübergabe in der neuen Therapieküche: Lisa, Sophie, Linus, Xenia, Jana und Nina (v.v.l.) sind dabei, als Tommy Haas (hinten Mitte) den Scheck an Geschäftsführer Dr. Rainer Norden (rechts) und Prof. Dr. Hamelmann übergibt.

Auf die Mütze: Linus genießt die Autogrammstunde mit Tommy Haas.

Siegernahrung: Xenia, Sophie, Lisa, Nina und Jana haben für Tommy Haas Plätzchen gebacken. Fotos: Manuel Bünemann

Tennisstar Tommy Haas besucht das Kinderzentrum

Bei den Gerry Weber Open (GWO) in Halle schlägt Tommy Haas erst morgen auf. Heute traf der Tennis-Star im Kinderzentrum Bethel daher auf junge Patienten, die den Besuch des 37-jährigen zweimaligen Turniersiegers sichtlich genossen. Tommy Haas weihte die neue Therapieküche ein, die von der Spende der GWO aus dem letzten Jahr angeschafft wurde. Dabei überbrachte er auch einen neuen Scheck im Wert von 20.000 Euro.

„Wir freuen uns riesig, dass die Gerry Weber Open uns derart unterstützt“, sagte Dr. Rainer Norden, Geschäftsführer des Ev. Krankenhauses Bielefeld (EvKB), zu dem das Kinderzentrum Bethel gehört. Prof. Dr. Eckard Hamelmann, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Kinderzentrum, schließt sich dem Dank an: „Die Küche ist Teil unseres Therapiekonzepts. Hier, wo wir Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen behandeln, zu denen auch Essstörungen zählen, hilft ihnen die Küche, das Essen wieder als etwas Schönes und Gemeinschaftliches zu erleben.“

Dr. Norden betonte das bereits zehn Jahre andauernde Engagement der GWO. „65.000 Euro sind auf diese Weise zusammengekommen, die direkt den Kindern zugutegekommen sind.“ Eine weitere Spende über 20.000 Euro, die Tommy Haas für das Kinderzentrum im Gepäck hatte, konnte Prof. Dr. Hamelmann sogleich verplanen: „Wir werden davon ein sogenanntes Dwingi-Zimmer einrichten“, so der Chefarzt. „Bei diesem besonderen Raumkonzept wird ein Patientenzimmer mit einer Deckenkonstruktion ausgestattet, die den Einsatz vieler Materialien für therapeutische Zwecke ermöglicht. Davon profitieren chronisch erkrankte Kinder, die das Bett nicht verlassen können. Unter anderem können wir damit auch vertraute Bilder, zum Beispiel von Familienmitgliedern oder Haustieren, an die Wände projizieren und damit Entspannung fördern.“


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