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02.09.2015

Moderner, aber mit „bewährtem Charme“


(v.l.) Bethel-Vorstand Dr. Rainer Norden, Diakon Rüdiger Wormsbecher und Reinhard Dörr vor dem Neubau der Brockensammlung.

Fotos: Schulz

Baustellenfest im Brockensammlung-Neubau

Die Bauarbeiten für den Neubau der Brockensammlung Bethel an der Tonkuhle laufen auf Hochtouren. Noch überragt ein großer Krahn den fertiggestellten Rohbau. Im April 2016 wird die neue Brockensammlung Bethel eröffnet, die den historischen Altbau im Saronweg ersetzen wird. Das verwinkelte Haus ist zu eng geworden.

Rund 3,6 Millionen Euro investiert Bethel in das Projekt. „In dem neuen Haus kann man die betrieblichen Abläufe leichter und effizienter gestalten“, sagt Reinhard Dörr, Geschäftsführer von Bethel proWerk. Auch die Anlieferung der Spenden werde durch bessere Parkmöglichkeiten verbessert.

Das Neubauprojekt ist passend im Jubiläumsjahr der Brockensammlung Bethel im März 2015 gestartet. Vor 125 Jahren hatte Pastor Friedrich von Bodelschwingh die Einrichtung gegründet. Heute kommen jährlich rund 9.500 Tonnen gebrauchte Kleidung in Bethel an. Ein Teil davon wird in den betriebseigenen Brosa-Läden an die Kunden verkauft. Der Rest wird an zertifizierte Recycling-Betriebe veräußert und kommt in den weltweiten Secondhand-Handel. „Aber zu transparenten Bedingungen“, betont Leiter Diakon Rüdiger Wormsbecher. Die Brockensammlung Bethel ist Mitglied im Dachverband „FairWertung“. Sie setzt sich für einen ethisch verantwortbaren, sozial- und umweltverträglichen Umgang mit gebrauchter Kleidung ein.

Die Kunden müssten sich an dem neuen Standort an der Tonkuhle nicht komplett umstellen, verspricht Rüdiger Wormsbecher. „Wir bemühen uns, den bewährten Charme der alten Brosa teilweise mit hinüber zu nehmen.“ Zum Beispiel solle der alte Schriftzug über dem Eingang des alten Gebäudes aus dem Johannes-Evangelium – „Sammelt die übrigen Brocken, auf dass nichts umkomme“ – erhalten bleiben und einen würdigen Platz an der Fassade des Neubaus bekommen.


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