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14.11.2019

BBW-Metalltechniker lernen an modernster CNC-Fräse


Dietmar Lübbers (2.v.l.) erklärt Kemal Dzogovic, Marc Jäger, Tina Cattle und Marc Janisch (v.l.) die Steuerung der neuen Fräsmaschine. Foto: Christian Weische

Der Ausbildungsbereich Metalltechnik im Berufsbildungswerk Bethel (BBW) hat ein neues Herzstück. Die CNC-Universal-Fräsmaschine DMU 50 der Firma DMG Mori konnte dank einer Großspende der Gerlind & Ernst Denert-Stiftung angeschafft werden. Die 200.000 Euro teure Maschine sorgt nicht nur für absolute Präzisionsarbeit, sondern macht die 26 Auszubildenden auch fit für den ersten Arbeitsmarkt.

CNC steht für „Computerized Numerical Control“ – computergestützte Steuerungsbefehle schaffen Werkstücke in sehr hoher Präzision. Die Werkstücke werden dabei in rasender Geschwindigkeit über eine Fünf-Achs-Simultan-Bearbeitung aus dem Metall herausgearbeitet. Das bedeutet, dass sich nicht nur das Werkstück beim Fräsen um sich selbst dreht, sondern auch die Werkzeuge um das Metall rotieren. „Wir wollen an der modernsten Technik ausbilden, und das ist jetzt möglich“, sagt Ausbilder Dietmar Lübbers.

„Die Übernahmechancen am ersten Arbeitsmarkt steigen durch die Neuanschaffung stark. Unsere Auszubildenden haben jetzt einen deutlichen Vorsprung“, sagt Mirjam Goerrig, Leiterin des Berufsbildungswerks Bethel. Darüber freut sich auch Marc Janisch, der mit einer Epilepsie aufwuchs, aber seit 9 Jahren anfallsfrei ist. Er lässt sich im BBW seit 2017 zum Zerspanungsmechaniker ausbilden, nun auch an der CNC-Fräse: „Das hier ist die Zukunft.“


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