v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel
 
Spenden
Suchen
24.01.2017

Behinderte Beschäftigte warten E-Autos von „electrify“


Schlüsselübergabe für die neuen E-Autos: (v. l.) Andreas Wesch, Leiter SICHER & SAUBER, die Beschäftigten Nils Balk und Fabian Kopp, Jochen Häger, Robert Tönnies, der Beschäftigte Murat Aris sowie Reinhard Dörr. Foto: Gunnar Kreutner

Bethel proWerk ist jetzt „elektromobil“

 

Mit den ersten fünf Elektro-PKW ist Bethel proWerk jetzt in das „elektromobile Zeitalter“ gestartet. proWerk hat die neuen Dienstfahrzeuge von dem Tönnies-Unternehmen „electrify“ gemietet. Außerdem übernimmt der Betheler Fahrzeugservice-Betrieb SICHER & SAUBER in Bielefeld-Sennestadt künftig die Wartung von zunächst 30 Elektroautos aus dem electrify-Fuhrpark.

„Die Elektroautos machen ökonomisch und ökologisch Sinn. Und die Wartungsaufträge sind vor allem für die Arbeit der Menschen mit Handicap bei unserem Fahrzeugservice-Betrieb eine Bereicherung“, sagt proWerk-Geschäftsführer Reinhard Dörr.

Bethel proWerk hat einen unbefristeten Leasingvertrag für zunächst fünf Elektroautos abgeschlossen. Für die neuen Dienstwagen genügt der einfache Strom aus der Steckdose. Sie haben eine Reichweite von rund 90 Kilometern. Die Reichweite passe genau zu den Anforderungen des Werkverkehrs, so Jochen Häger, Leiter der Abteilung Arbeitsmarkt und Inklusion. Im Vergleich zum Unterhalt eines herkömmlichen Fahrzeuges lasse sich etwa ein Drittel Kosten einsparen.

„Unsere Kunden können die Leasingrate für das Elektroauto schon alleine durch die Kraftstoffersparnis finanzieren. Diese günstigen Leasingraten können wir erreichen, da wir junge Gebrauchtwagen einsetzen“, sagt electrify-Unternehmensgründer Robert Tönnies. Die gebrauchten Fahrzeuge der baugleichen Modellreihen von Citroën (C-Zero), Peugeot (Ion) und Mitsubishi (iMiEV) werden in Deutschland, Holland und Frankreich aufgekauft, optimiert und ins Leasing gegeben.


© 2017 v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel