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08.06.2011

Hilfe weiterentwickeln und Stellung beziehen


Eine neue Kooperationsvereinbarung verabschiedeten (v.l.) Dr. Rainer Norden, Thomas Oelkers, Pastor Dr. Johannes Feldmann, Pastor Bernward Wolf, Pastor Ulrich Pohl und Dr. Günther Wienberg aus Bethel mit Pastor Dr. Ingo Habenicht, Dr. Bodo de Vries, Thomas Sopp, Burkhard Bensiek vom Johanneswerk. Foto: Reinhard Elbracht

Bethel und Johanneswerk vereinbaren Kooperation

Eine Vereinbarung über ihre künftige Zusammenarbeit haben die Vorstände des Ev. Johanneswerks und der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel unterzeichnet. Die beiden großen diakonischen Träger mit Hauptsitz in Bielefeld behalten ihre Eigenständigkeit, wollen ihre Zusammenarbeit aber vertiefen. Damit wird die erste, 2004 getroffene Vereinbarung fortgeschrieben und weiterentwickelt.

Inhalte der neuen Vereinbarung sind unter anderem die regelmäßige, rechtzeitige Information über Planungen und Entwicklungen, die den anderen Partner betreffen könnten, und der Austausch über wesentliche Entwicklungen beider Werke insgesamt. Gemeinsame Vorstandssitzungen und Klausurtage mehrfach im Jahr sollen dafür den Rahmen bilden.

Bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages bei einer gemeinsamen Tagung im lippischen Stapellage betonten der Vorstandsvorsitzende des Ev. Johanneswerkes, Pastor Dr. Ingo Habenicht, und der Vorstandsvorsitzende der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, Pastor Ulrich Pohl, die Vereinbarung sei ein deutliches Signal für Offenheit im Umgang miteinander und für gemeinsames Handeln, wo es sachlich richtig ist.

Gemeinsames Ziel der Arbeit des Johanneswerks und Bethels bleiben Unterstützung, Hilfe und Beistand für Menschen in leiblicher Not, für seelisch bedrängte und für sozial benachteiligte Menschen. Beide Partner wollen die diakonische Arbeit weiterentwickeln und auch neue Wege gemeinsam beschreiten. In der Praxis soll dort konkret kooperiert werden, wo der diakonische Auftrag gemeinsam besser erfüllt werden kann. Ziel ist es, innovative Angebote und Maßnahmen zugunsten der Menschen, denen der diakonische Auftrag gilt, zu schaffen und gegebenenfalls auch weitere Trägerschaften gemeinsam zu übernehmen. Dabei wollen sich beide diakonische Unternehmen selbstbewusst der Markt- und Konkurrenzsituation stellen, in der sich die Diakonie und die Freie Wohlfahrt heute insgesamt zu bewähren haben.

Beispiele für gute Kooperationen zwischen Bethel und dem Johanneswerk sind das 2005 gebildete Ev. Krankenhaus Bielefeld (EvKB) und das seit 2010 betriebene Niederrhein Therapiezentrum Duisburg (NTZ) für forensische Patienten. 


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