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10.08.2020

Betheler Mamre-Patmos-Schule gut vorbereitet


Die Kinder der Betheler Mamre-Patmos-Förderschule wurden schon vor den Ferien im Umgang mit Schutzmasken geschult. Foto: Christian Weische

Förderschüler freuen sich auf Unterricht und Klassenkameraden

Bielefeld-Bethel. In der Mamre-Patmos-Förderschule ist es nicht wie sonst am Ende der Schulferien: Anlässlich der Corona-Pandemie mussten umfassende Vorkehrungen für die Rückkehr von rund 220 Schülerinnen und Schülern getroffen werden. Jetzt ist man aber gut auf den Unterrichtsbeginn vorbereitet- die ministeriellen Vorgaben sind umgesetzt.

Wo sonst morgens ein betriebsames Durcheinander von Kindern und Transportern der Fahrdienste herrscht, wird es am Mittwoch sehr überschaubar zugehen: Nur zwei Transportfahrzeuge dürfen gleichzeitig in den Wendehammer vor der Schule kommen. Dort gibt es Wartezonen, von denen die Kinder einzeln in ihre Klassen abgeholt werden. So wird eine „Durchmischung“ der Schüler vermieden - es gilt das Infektionsrisiko zu verringern. Für die selbstständigeren Schülerinnen und Schüler wurde ein Wegeplan erstellt, sodass sie auch alleine in ihre Klassen gelangen können.

Schon während der Öffnung der Schulen vor den Ferien wurden die Schüler der Mamre-Patmos-Schule im Umgang mit den Schutzmasken geschult. Masken müssen im gesamten Gebäude und auf dem Gelände getragen werden. Von der Vorschrift gibt es nur wenige Ausnahmen. Viele Schülerinnen und Schüler kommen gut mit der Mund-Nase-Bedeckung zurecht. Sie gehöre inzwischen zu ihrem Leben und werde zuverlässig getragen, haben Schulleiter Klaus-Hermann Bunte und sein Kollegium schon vor den Ferien überrascht festgestellt.

Für die Toiletten und Pflegeräume wurde ein Hygieneplan aufgestellt, der unter anderem festlegt, wie viele Menschen die Räume gleichzeitig betreten dürfen. Bei der Versorgung pflegebedürftiger Schüler tragen die Lehrkräfte eine spezielle Schutzkleidung. Wenn sie die Schüler unterrichten, müssen sie für jede Gruppe – ob Klasse, Lern- oder Arbeitsgruppe – einen Sitzplan und eine Anwesenheitsliste erstellen, damit man bei Bedarf Infektionsketten nachvollziehen kann.

Die Eltern sind froh, dass die Schule jetzt wieder im Vollbetrieb startet, und auch die Kinder freuen sich darauf, ihre Klassenkameraden endlich wiederzusehen. Nur vereinzelt wurden Kinder bisher wegen eines hohen Infektionsrisikos von den Eltern abgemeldet. Möglich ist das in den ersten sechs Wochen ohne Attest.


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