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03.05.2013

Bodelschwingh-Schüler recherchierten Lebensgeschichten


Fotos: Paul Schulz

„Stolpersteine“ für ermordete Bethel-Patienten

Erstmals erinnern „Stolpersteine“ in Bielefeld-Bethel an drei im Nationalsozialismus ermordete jüdische Patienten. Der Kölner Künstler Gunter Demnig hat die Steine gestern (2. Mai 2013) verlegt. Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Geschichte des Öffentlich-Stiftischen Gymnasiums der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schulen hatten die Lebensdaten der ermordeten Menschen recherchiert.

Die „Stoplersteine“ wurden vor den Häusern Bethanien, Gilgal und Ebenezer in den Gehweg eingelassen. Die Aktion endete mit einer Andacht der Pastoren Bernward Wolf und Wolfgang Rosemeier. Ein Stein erinnert an den 1917 in Köln geborenen Kurt Simon. Er wurde im September 1940 in die Heil- und Pflegeanstalt Wunstorf deportiert. Die weiteren „Stolpersteine“ erinnern an Hermann Federmann und Margot Hermine Reuter, die ebenfalls deportiert und ermordet wurden.


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