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03.07.2015

Bundespräsident a.D. Horst Köhler in Siegen: Bethel-Bewohner überreichen Kunstwerk


Horst Köhler (r.) und Jörn Klein.

Fotos: Bürgerstiftung Siegen

Es seien die „kleinsten Einheiten eines Systems“, die das große Ganze ausmachten, stellte Horst Köhler in seiner Rede zum zehnjährigen Bestehen der Siegener Bürgerstiftung fest. In einer bürgerlichen Gesellschaft entsprächen einzelne Menschen diesen „Einheiten“. Ihr Miteinander entscheide über das „gute Zusammenleben“, betonte der Bundespräsident a.D. in der Siegener Martinikirche in seinem Vortrag „Vom Durcheinander und Nebeneinander zum Miteinander“.

Bethel-Bewohner Jörn Klein überreichte dem ehemaligen deutschen Staatsoberhaupt ein Kunstwerk, das er gemeinsam mit seinem Mitbewohner Dietrich Dietz gefertigt hatte. Jörn Klein und Dietrich Dietz – beide leben in der Bethel-Einrichtung Haus Burgweg in Burbach – hatten sich vorab mit der Rede auseinandergesetzt.

Anschließend arbeiteten sie einen Tag lang in einer Metallwerkstatt an einer Skulptur, die der prominente Gast mit nach Hause nehmen durfte. Das Kunstwerk besteht aus geschmiedeten Kreisen mit Ecken und Kanten. Die Gestaltung soll darauf hinweisen, dass auch in dem Leben von Menschen mit Behinderungen nicht immer alles „rund läuft“.


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