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28.02.2013

Bundesweite Bethel-Zusammenkunft in Erkner


Prof. Dr. Beate Hofmann, Pastor Dr. Johannes Feldmann und Bethels Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl führten mit Impulsen und Vorträgen in die Tagung ein.

Rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel waren nach Erkner angereist. Foto: Kreutner

„Was ist hier eigentlich diakonisch?“

Aus nahezu allen Betheler Stiftungs- und Unternehmensbereichen und aus allen Regionen, in denen Bethel mit Hilfeangeboten präsent ist, waren Anfang der Woche (25./26. Februar) rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Erkner angereist, um sich in Sachen diakonische Identität auszutauschen. Zwei Tage lang diskutierten die Mitarbeitenden 30 Kilometer südöstlich von Berlin über das diakonische Profil Bethels und über das eigene christliche Rollenverständnis am Arbeitsplatz. Der Bethel-Vorstand hatte die Veranstaltung mit Vorträgen und Workshops unter der Fragestellung „Was ist hier eigentlich diakonisch?“ initiiert.

Für die Gestaltung einer diakonischen Unternehmenskultur seien vor allem die Führungskräfte verantwortlich, meinte Prof. Dr. Beate Hofmann von der Ev. Hochschule Nürnberg bei der Tagung. Führungskräfte seien „Kulturmanager“, mit einer zentralen Verantwortung für Unternehmenskommunikation und Personalführung. Aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden Kultur gestalten. „Wie Pflegekräfte ihren Kontakt zu Pflegebedürftigen gestalten, ist zwar von Zeit und Geldressourcen mitbestimmt, aber da gibt es immer auch persönliche Gestaltungsräume. Teamatmosphäre, Umgang mit Neuen, Gestaltung kleiner Feiern, Gestaltung von Räumen – das ist nicht nur Chefsache, sondern da kann jede und jeder einzelne einen Unterschied machen“, sagte die Expertin für „diakonische Profilbildung“.


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