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11.02.2014

Bundesweiter Tag der Kinderhospizarbeit


Fotos: Paul Schulz

Farbe bekennen – „Mit dem grünen Band am Handgelenk kann man sich mit den Familien und ihren erkrankten Kindern solidarisch zeigen“, so Karola Wiedemeier, Mitarbeiterin des Kinder-und Jugendhospizes Bethel. Gestern, am 10. Februar, fand bundesweit der „Tag der Kinderhospizarbeit“ statt. Zu diesem Anlass informierte sie mit ihren Kolleginnen auf dem Jahnplatz über die Tätigkeiten und Angebote ihrer Einrichtung. Um ein Zeichen für diese wichtige Arbeit zu setzen, ließen um 12 Uhr Kinder, Eltern und Mitarbeitende in ganz NRW grüne Luftballons in den Himmel steigen.

In Deutschland leben rund 22.600 Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. Viele von ihnen werden mit ihren Familien durch ambulante Kinderhospizdienste und stationäre Kinderhospize begleitet. Sie stehen den unheilbar erkrankten Kindern und ihren Familien bereits nach der Diagnose möglichst langfristig zur Seite und stärken so das familiäre Zusammenleben.

Die Mitarbeiter des Kinder-und Jugendhospizes Bethel erhoffen sich von diesem Tag mehr Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für die Situation der betroffenen Kinder und ihrer Familien. Das Thema „Tod und Sterben von Kindern“ soll enttabuisiert werden. Seit 2012 besteht das Kinder- und Jugendhospiz Bethel. Mehr Informationen gibt es unter www.kinderhospiz-bethel.de


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