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22.09.2016

Ein Jahr nach der Fachtagung "MITWIRKEN verändert"


Das Publikum ist gespannt, was aus den Forderungen geworden ist.

Melissa Henne engagiert sich für digitale Teilhabe.

Michael Conty informierte über aktuelle Entwicklungen beim Thema "Wohnen". Fotos: Paul Schulz

Was ist aus den Forderungen geworden?

Freies Internet für alle, bezahlbarer Wohnraum und mehr Mitsprache bei Entscheidungen – das waren nur einige der Forderungen bei der Fachtagung „MITWIRKEN verändert“ im vergangenen Herbst. Was ist knapp ein Jahr später daraus geworden? Gestern zogen der Bethel-Vorstand und die Geschäftsführungen eine Zwischenbilanz. Zum Nachtreffen waren alle Teilnehmenden der Fachtagung in die Neue Schmiede in Bielefeld-Bethel eingeladen.

„Viele Menschen waren in den vergangenen Monaten mit diesen ,Hausaufgaben‘ beschäftigt“, so Prof. Dr. Günther Wienberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Die Verantwortlichen haben sich beraten und erste Schritte auf dem Weg zu mehr Inklusion eingeleitet. Ein Beispiel ist die digitale Teilhabe. „Nach und nach werden in den Häusern Internetzugänge eingerichtet“, berichtete Melissa Henne, Leiterin der Stabsstelle Unternehmensentwicklung.

Auch beim Thema „Wohnraum“ hatte Bethel.regional-Geschäftsführer Michael Conty gute Nachrichten: Bethel sei dabei, den Bestand an Wohnungen auszuweiten. „Es sind viele Projekte in der ,Pipeline‘“, kündigte er an. Allerdings machte er auch deutlich, dass Baumaßnahmen eben dauern würden. Über 200 neue Wohnungen seien geplant, aber erst in ein bis vier Jahren beziehbar. Außerdem habe man die letzten Monate intensiv genutzt, um auch Politiker noch einmal auf das Problem der Wohnungsknappheit aufmerksam zu machen. „Es geht weiter, aber es ist zäh“, so Michael Conty.

Der Wunsch, Interessenvertretungen zu gründen und als Experten in eigener Sache mitzuwirken, werde vom Bethel-Vorstand und den Geschäftsführungen unterstützt. „Wir wollen Beiräte mit Klientenbeteiligung ausprobieren“, sagte Prof. Dr. Günther Wienberg. Und das nicht nur in Bereichen, in denen Beiräte gesetzlich vorgeschrieben seien. „Manchmal gibt es kein Gesetz für Mitwirkung, zum Beispiel in der Wohnungslosenhilfe, das heißt aber nicht, dass es nicht Interessenvertretungen geben kann“, ergänzte er. Grundsätzlich hält er Interessenvertretungen in allen Bereichen und auf allen Ebenen für möglich. Das müsse aber vor Ort in den Einrichtungen mit Unterstützung der Leitenden passieren.

Einiges wurde demnach schon auf den Weg gebracht. Damit es nicht dabei bleibt, fanden nach dem informativen Teil dieser zweiten Tagung Workshops gemeinsam mit Vertretern des Vorstands, der Geschäftsführungen und der Stabsstellen zu verschiedenen Themenschwerpunkten wie „Arbeit“, „Freizeit“ oder „Liebe“ statt.


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