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18.05.2015

Einblicke in die Behindertenhilfe-Praxis für das geplante Bundesteilhabegesetz


Die CDU-Bundestagsabgeordnete Lena Strothmann (2. v. r.) informierte sich über den Arbeitsalltag und Bedingungen in der Behindertenhilfe bei (v. l.) den Beiräten Thomas Hein und Dietrich Hackenberg, den Regionalleiterin Joachim Scholz und Ute Strothmann sowie bei Geschäftsführer Michael Conty. Foto: Paul Schulz

Bundestagsabgeordnete Lena Strothmann besuchte Bethel

Die Bielefelder Bundestagsabgeordnete Lena Strothmann zeigte sich jetzt beeindruckt von der Arbeit und der Breite der individuellen Förderangebote in der Behindertenhilfe der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Mit Blick auf das geplante neue Bundesteilhabegesetz, besuchte die CDU-Politikerin das Haus Emmaus in Bielefeld-Bethel.

Lena Strothmann verschaffte sich in Begleitung von Geschäftsführer Michael Conty und in intensiven Gesprächen mit Mitarbeitenden und Heimbeiräten einen Eindruck von der praktischen Arbeit in der Behindertenhilfe. Besonders interessierte sie sich für die Tagesstruktur-Angebote in der stationären Einrichtung. Im Haus Emmaus leben  Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben einen hohen Pflegebedarf und benötigen viel Assistenz.

Michael Conty betonte gegenüber der Bundestagsabgeordneten, dass Bethel das Bemühen um ein neues Bundesteilhabegesetz ausdrücklich begrüße. Die Bundesregierung will mit dem Gesetz die Eingliederungshilfe in Deutschland reformieren und die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen verbessern. Das neue Gesetz soll den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention entsprechen. Mit der Reform ist voraussichtlich auch eine Neustrukturierung der Finanzierung von Versorgungsleistungen im stationären Bereich verbunden. Michael Conty äußerte sich hier besorgt: „Nach meiner Erfahrung, geht bei derartigen Reformen leicht etwas verloren. Darum setzen wir uns dafür ein, dass es keine nachhaltigen Einschnitte gibt und die Versorgungsqualität nicht leidet.“


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