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14.02.2014

Eine „Generationenaufgabe“: Inklusion in Deutschland


Pastor Ulrich Pohl

Fotos: Elbracht

Schule, Arbeit, Wohnen: Im Interview mit dem evangelischen Monatsmagazin „Zeitzeichen“ sprach Pastor Ulrich Pohl über die zahlreichen Facetten der gesellschaftlichen Herausforderung „Inklusion“. Der Vorstandsvorsitzende Bethels machte in der Februar-Ausgabe der „Zeitzeichen“ deutlich, dass Deutschland zwar auf dem Weg zu einem inklusiven Land sei – doch die Frage bliebe, mit welchem Tempo?

„Uns als diakonischem Träger geht es zu langsam voran. Hinderlich sind zum Beispiel die unterschiedlichen Zuständigkeiten in Deutschland. So ist der Umbau der öffentlichen Verkehrsmittel Sache der Kommunen, während für die Schulpolitik die Bundesländer zuständig sind. Und auf beiden Seiten sind die finanziellen Mittel begrenzt.“ In Bethel, so Pastor Ulrich Pohl, wurde mit der Vision „Gemeinschaft verwirklichen“ schon 2001 der Kerngedanke von Inklusion formuliert und als Leitidee definiert. Doch die Inklusion sei eine „Generationenaufgabe“.

Auch für die Ortschaft Bethel bringe die konsequente Umsetzung der Inklusion einen Wandel mit sich: „Wir sind gerade dabei, unser Anstaltsgelände weitgehend zu verändern. Deshalb wird es Bethel in einer anderen Form geben“, so Pastor Ulrich Pohl. Neben stationäre Angebote treten in großem Umfang ambulante sowie weitere Angebote an anderen Standorten. Allerdings gäbe es auch Grenzen dieser Entwicklung: „Zu behaupten, wir benötigten keine stationären Angebote mehr, halte ich - auch mit einem Blick auf die Zahlen - für falsch.“

Das vollständige Interview lesen Sie hier


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